Shades of Grey – Geheimes Verlangen [Rezension]

20 Jul

Autor: E. L. James
Titel: Shades of Grey – Geheimes Verlangen
Seitenzahl: 608
ISBN: 978-3442478958
Verlag: Goldmann

 

 

Zum Inhalt:

Ana(stasia) Steele – 21jährige Literaturstudentin – lernt Christian Grey – Multimilliadär und unverschämt gutaussehend – durch einen Zufall kennen. Sie ist sofort hin und weg von ihm, er hat etwas an sich, dass sie verwirrt. Er sieht auch auf Anhieb etwas in ihr. Was das ist, erfährt man erst später. Das Schicksal nimmt seinen Lauf als sie sich erneut begegnen – ein Auf und Ab der Gefühle beginnt.

Meine Meinung:

Nach dem Lesen bin ich der Meinung, dass es sich bei dem als SM/BDSM-Roman angepriesenen Bestseller vor allem um eine Liebesgeschichte handelt, die viele Facetten (kleines Wortspiel) zu bieten hat.

Klar, es kommt ziemlich viel Sex darin vor und dieser Sex ist auch zum Großteil nicht 08/15 und es geht auch mal etwas härter zur Sache, aber mit SM/BDSM hat das meiste davon wenig zu tun, wie ich finde. Die Stellen, wo dann doch mal ein wenig SM vorkommt, waren jetzt auch nicht so schlimm, wie erwartet. Darunter stell ich mir irgendwie andere Dinge vor.

Anfangs war ich über die sehr detailreich geschilderten „heißen Szenen“ etwas überrascht. Aber diese Szenen wirken auf mich nicht billig, da eigentlich alles sehr sachlich geschildert wird, ohne in vulgäre Porno-Sprache abzugleiten.

Die Charaktere finde ich interessant, auch wenn man ja erst mal noch nicht sooo viel erfährt – ich hoffe das ändert sich in den nächsten Bänden (ist ja nun mal eine Trilogie). Vor allem in Bezug auf Christian, der so wandelhaft und auch ein wenig furchteinflößend ist. Ana finde ich stellenweise ein bisschen zu naiv – anders würde die Geschichte aber auch nicht wirklich funktionieren, denke ich.

Die ständigen Wortwiederholungen haben mich jetzt nicht sooo sehr gestört. Und ein neues Lieblingswort bzw. 3 habe ich auch: meine innere Göttin – Anas häufige Interaktionen mit ihr und dem Unterbewusstsein verdeutlichen für mich Anas inneren Zwiespalt und ich musste bei diesen Stellen auch immer ein wenig schmunzeln.

Die Geschichte, die sich zwischen Ana und Christian entwickelt, hat mich in ihren Bann gezogen. Der Anfang war mir ein wenig zu langatmig, aber Seite für Seite kam ich immer besser in die Story rein – irgendeinen Einstieg muss es ja schließlich geben und am Ende war das Buch für mich ein wahrer Pageturner.

Das Ende hat mich sogar ein paar Tränen gekostet. Durch den Fehler, den wie ich finde beide begehen, wird es sehr dramatisch. Daraus ergibt sich für mich ein absoluter Cliffhanger (weil ich ja weiß, dass es weitergeht), der es mir noch schwerer macht auf die Folgebände zu warten.

So, wie das Buch nun letzten Endes war, hat es mir sehr gut gefallen. Mit allem was dazu gehört und sicherlich auch, weil es mal was anderes war.

SaFi

Eine Antwort to “Shades of Grey – Geheimes Verlangen [Rezension]”

  1. Evy 16. Juni 2014 um 12:31 #

    Schöne, kleine Abschnitte und eine nich pauschal negative Meinung – sehr gut 😛

    Gefällt mir

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