Alles auf Anfang, Marie [Rezension]

24 Aug

Autor: Ursula Schröder
Titel: Alles auf Anfang, Marie
Seitenzahl: 352
ISBN: 3423213752
Verlag: dtv

 

 

Zum Inhalt:

Marie Overbeck ist seit mehr als 25 Jahren mit Ihrem Mann Henning verheiratet. Sie haben zwei Kinder, Christoph und Lotta, die mittlerweile beide aus dem Haus sind. Marie steht jetzt vor der Frage: „Was nun?“. Sie war eigentlich immer „nur Hausfrau und Mutter“. Doch nun, wo die Kinder aus dem Haus und der Mann viel auf Geschäftsreise ist, braucht ihr Leben einen neuen Sinn. Dieser scheint anscheinend in dem kleinen Kevin und seiner Familie zu liegen. Doch Marie weiß nicht nicht, was da alles auf sie zukommt.

Meine Meinung:

Die Autorin schafft es, ein eigentlich recht heikles Thema mit einer gewissen Portion „Galgenhumor“ aufzulockern. Schnell war ich mitten in der Geschichte und konnte Maries inneren Zwiespalt gut nachvollziehen, der zwischen „Ich will doch nur helfen“ und „Ich möchte nicht ausgenutzt werden“ schwankte. Marie als Retterin in der Not fand ich sehr sympathisch

Kevin Nowakowski und seine Familie haben es echt in sich – vor allem die Mutter Nicole. Sehr oft habe ich einfach nur ungläubig kopfschüttelnd gelesen, was diese Frau sich so alles als Ausreden für ihre Unfähigkeit ausdenkt.

Ein Punkt Abzug gibt es lediglich dafür, weil ich mir mehr Hintergrund in Bezug auf Nicole Nowakowski’s bisheriges Leben gewünscht hätte. Was hat sie zu der phlegmatischen Frau und Mutter werden lassen?

Insgesamt ein tolles Buch, mit einem durchaus ernsten Hintergrund.

SaFi

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