Shades of Grey – Gefährliche Liebe [Rezension]

3 Sep

Autor: E. L. James
Titel: Shades of Grey – Gefährliche Liebe
Seitenzahl: 608
ISBN: 978-3442478965
Verlag: Goldmann

 

 

Zum Inhalt:

Ana(stasia) hat Christian verlassen – das Buch setzt 3 Tage nach dem Vorfall im Spielzimmer ein. Ana hat ihren neuen Job angetreten, kann sich aber nicht so wirklich von ihren Gedanken und Gefühlen lösen, die nur um Christian kreisen, denn sie liebt ihn, so einfach ist das. Auch Christian kann diese Trennung nicht ohne weiteres verkraften – er nimmt wieder Kontakt zu Ana auf.

Und nach einer ersten Aussprache und einem überraschenden Angebot seinerseits kann sie gar nicht anders und kehrt zu ihm zurück. Mit durchaus ungeahnten Folgen – für beide.

Meine Meinung:

Christian ist mir um einiges sympathischer geworden. Seinen Kontrollzwang, seine herrische Art und andere eigenartige Verhaltensweisen legt er zwar nicht komplett ab, aber durch die gewährten Einblicke in seine Seele, konnte ich dieses Verhalten irgendwie besser verstehen, genauso wie Ana. Die Enthüllungen rund um Christians Vergangenheit waren echt schockierend. Vor allem als er ihr endlich sein großes Geheimnis verrät, von dem er denkt, dass sie sofort schreiend wegläuft und nie zurückkommt, wenn er es ihr erzählt. Und ganz ehrlich, ich konnte seine Angst verstehen, nachdem ich die Auflösung wusste.

Ana muss natürlich erst mal herausfinden, wie sie mit diesem ganzen Ballast, den er mich sich herumträgt am besten umgehend soll und ob sie damit überhaupt fertig werden kann – vor allem als auch noch zwei ehemalige Geliebte von Christian für ordentlich Trouble sorgen. Zudem hat sie nach wie vor Zweifel, ob das was sie ihm geben kann und will genug für ihn ist. An all dem droht Ana mehrmals zu zerbrechen, obwohl sie ihren Christian liebt – mit all seinen Facetten, trotz seiner Abgefucktheit.

Auch wenn es diesmal mehr um die Beziehung der beiden und Christians Vergangenheit geht, gibt es dennoch natürlich wieder jede Menge Sex. An der detailreichen Schilderung dessen hat sich nichts geändert, aber es wird nicht mehr jeder Akt der beiden bis zum Schluss niedergeschrieben, was ich ganz schön finde. Genauso wie die Tatsache, dass man erkennt, dass der Sex sich parallel zur Beziehung der beiden verändert/weiterentwickelt.

Die Begründung für Christians Sinneswandel ist für mich plausibel, ebenso warum Ana sich trotz allem erneut auf ihn einlässt. Ich weiß zwar nicht, ob das im richtigen Leben auch so möglich wäre, aber in dieser Geschichte konnte ich die Wandlung der Beziehung zwischen den beiden zum Großteil nachvollziehen.

Das Buch war für mich ein echter Pageturner – durch den nahtlosen Übergang vom ersten Teil war ich sofort mittendrin. Es war wieder flüssig geschrieben und durch die ein oder andere durchaus dramatische Begebenheit kommt es während des Lesens sogar zu einem gewissen Thrill. Die ständigen Wiederholungen, die es auch wieder gibt, haben mich auch diesmal nicht sonderlich gestört.

Es gibt wieder ein zu Tränen rührendes und durchaus auch dramatisches Ende und meine zwei offen gebliebenen Fragen aus dem ersten Teil werden beantwortet – warum ist er damals Hals über Kopf aus Georgia zurückgeflogen und was hat es mit seinem großen Geheimnis auf sich?

Aufgrund der stattfindenden Entwicklung von Charakteren und Story finde ich diesen Teil sogar ein wenig besser als den ersten Teil.

Zurück bleibe ich nun mit der Frage, was ich vom dritten Teil erwarten kann und soll – für mich wäre dieses Buch ein guter Abschluss gewesen. Aber da ich nun mal neugierig bin, was man aus dieser Geschichte noch rausholen kann, weiß ich, dass ich den letzten Teil auch lesen werde.

SaFi

Eine Antwort to “Shades of Grey – Gefährliche Liebe [Rezension]”

  1. Evy 16. Juni 2014 um 12:34 #

    Mir gefiel der Krimi-Ansatz am Ende nicht.

    Gefällt mir

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