Ghostwriter [Rezension]

22 Okt

Autor: Jesko Wilke
Titel: Ghostwriter
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3499258497
Verlag: rororo

 

 

Zum Inhalt:

Volvo, mit bürgerlichem Namen Volkmar Vogt, hat es nicht leicht. Sein erster Roman kommt bei den Verlagen nicht gut an, seine Ex-Frau, seine Kinder und sogar der Wirt seiner Stammkneipe wollen immer nur das eine von ihm: sein (nicht vorhandenes) Geld.

Anders scheint es da dem etablierten Krimi-Autor Kurt Kalinski zu gehen. Doch weit gefehlt, denn dieser wird tot aufgefunden. Und das auch noch, bevor er seinen aktuellen Roman beenden konnte.

Und da nun mal beide vom Literaturagenten Möller vertreten werden, führt eins zum anderen: über Kalinskis Ableben erfährt zunächst niemand etwas und Volvo soll das Buch beenden.

Meine Meinung:

Der Schreibstil war locker leicht und angenehm zu lesen. Neben dem tollen Humor kam auch immer mal wieder ein wenig Tiefgründigkeit ins Spiel, was mich positiv überraschte.

Der Einstieg in die Geschichte fiel leicht, da man sofort mittendrin ist. So richtig begeistern konnte mich die Geschichte allerdings erst ab der Mitte, da diese bis dahin irgendwie so ein bisschen vor sich hinplätscherte. Zudem hatte ich anfangs auch noch ein wenig mit Volvo zu kämpfen. Dieser kam mir trotz seines Alters von ca. 50 Jahren anfangs eher wie ein verantwortungsloser junger Erwachsener vor, und seine Handlungen waren für mich teilweise nicht nachvollziehbar.

Sehr gelungen in dem Buch fand ich die Nebendarsteller: Carlo – der Kneipenwirt, Beate – die Ex-Frau und Karpow – die Bulldogge haben dem Ganzen die richtige Würze verliehen. Wann immer einer der dreien ins Spiel kam, musste ich schmunzeln.

Was die Geschichte angeht, kann ich sagen, dass diese durch geschickte Wendungen, nach etwas mehr als der Hälfte doch noch recht spannend wurde und mich stellenweise auch überraschen konnte. Und auch Volvo wurde mir nach anfänglichen Schwierigkeiten mit jeder Seite ein wenig sympathischer, weil er an sich ein liebenswerter Kerl ist und sich dann doch noch seinem Alter entsprechend verhält. Von daher bin ich, was diese zwei Punkte angeht, versöhnt.

Insgesamt finde ich die Geschichte rund um den Ghostwriter Volvo gut gelungen. Und auch wenn ich ein paar Startschwierigkeiten hatte, sorgte dieses Buch dennoch für gut unterhaltende, kurzweilige Lesestunden.

SaFi

Eine Antwort to “Ghostwriter [Rezension]”

  1. Evy 16. Juni 2014 um 14:23 #

    Die Verwechslungsgefahr mit einem anderen Buch ist sehr hoch… finde ich nich gut 😦

    Gefällt mir

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