Vier Arten, die Liebe zu vergessen [Rezension]

4 Nov

Autor: Thommie Bayer
Titel: Vier Arten, die Liebe zu vergessen
Seitenzahl: 288
ISBN: 978-3492054805
Verlag: Piper

Zum Inhalt:

Emmis Tod bringt die vier Schulfreunde wieder zusammen. Viel ist inzwischen geschehen, und noch mehr wird sich ereignen, wenn sie herausfinden, was ihnen ihre Freundschaft wirklich wert ist und was genau sie all die Jahre nicht losgelassen hat.

Nicht wenige Trauergäste haben nach ihrem Gesang Tränen in den Augen. Und gleich an Emmis Grab beschließen die vier alten Schulfreunde, sich noch einmal zu treffen, auf ein Wochenende in Venedig. Sie begegnen einande rals Fremde, Michael, Bernd, Wagner und Thomas. Doch in der weltläufigen Atmosphäre des venezianischen Palazzo, in den Michael sie zu ihrer großen Überraschung eingeladen hat, legen rasch alle ihre Masken ab. Dahinter kommen Erfolge und Enttäuschungen hervor. Vor allem aber die große, unbeantwortete Frage nach der Liebe – und warum sie alle so kläglich an ihr gescheitert sind. Allen voran Michael, dem das Leben nach Emmis Beerdigung vielleicht noch eine letzte Chance gibt. »Vier Arten, die Liebe zu vergessen« erzählt von den großen Themen des Lebens: Respekt, Freundschaft, Liebe und der Kraft, unsere Enttäuschungenzu überwinden.

Meine Meinung:

Vier alte Schulfreunde und vier Arten, die Liebe zu vergessen. Thommie Bayer zeichnet Bilder über Charaktere, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Das einzige, was sie vereint hat, war die Liebe zur Musik. Aus Feinden wurden Freunde, der Anstoß kam von Emmi. Sie erkannte das Talent, das sie haben. Doch damals war auch schon Michael derjenige, der die „Nachtigallen“ zusammen hielt. Und auch jetzt ist er dafür verantwortlich, dass die vier sich in Venedig auf ein gemeinsames Wochenende treffen. Viel erlebt haben sie. Und nicht immer ist alles so gelaufen, wie es sollte. Die Geschichte entwickelt sich im Laufe der Zeit zu einer heimlichen Hommage an Emmi – die immer für sie da war; die von ihnen aber gefühlt im Stich gelassen wurde.

Die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben. Ich hatte sofort eine „Verbindung“ zu den einzelnen Personen. Die Handlungen spielen überwiegend in Venedig. Diese Stadt ist so gut beschrieben, dass ich dachte, ich würde durch die Straßen dort wandeln. Die Sprache, die der Autor benutzt, ist schön und bildhaft. Allerdings war ich etwas enttäuscht, dass der Abschluss bzw die „Auflösung“ der Geschichten in den kurzen Epilog gepresst wurde. Ein bißchen mehr Handlungsstrang dazu hätte dem Buch überhaupt nicht geschadet. Ansonsten kann ich das Buch aber wirklich weiter empfehlen.

SaCre

Eine Antwort to “Vier Arten, die Liebe zu vergessen [Rezension]”

Trackbacks/Pingbacks

  1. {Buchmesse} Leipzig 2016 | Freitag | Bookwives - 28. März 2016

    […] ihn nicht kennen: der Autor schreibt Psychothriller. Auch von Thommie Bayer, dessen Roman “Vier Arten, die Liebe zu vergessen” ich wirklich gerne mochte, gibt es Nachschub. Im August erscheint “Seltene […]

    Gefällt mir

Kommentare? Immer her damit! :-)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: