Bitter Love [Rezension]

21 Dez

Bitter Love

Autor: Jennifer Brown
Titel: Bitter Love
Seitenzahl:
408
ISBN: 978-3-423-76048-5
Verlag:
dtv
Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren

Zum Inhalt:

Damit hätte Alex nun wirklich nicht gerechnet: Cole, der neue Schüler an ihrer Highschool, erwidert ihr Interesse. Und so werden die beiden schließlich ein Paar – für Alex ist es die erste richtige Beziehung.

Doch Cole ist nicht nur gutaussehend, sportlich und spielt Gitarre – er hat noch einiges mehr auf dem Kasten. Aber leider nicht bloß Gutes, wie Alex schon sehr bald feststellen muss.

Meine Meinung:

Dieses Buch war eine wahre Achterbahn der Gefühle – für Alex und für mich als Leserin.

Mit dem einen oder anderen Zwischenstopp ging es erst steil bergauf und dann rasant nach unten. Und das nicht nur in Bezug auf Alex und Cole – ihrem ersten festen Freund, mit dem sie all das erlebt, was sie vorher noch nie mit einem Jungen erlebt hat – im positiven und negativen Sinne. Auch die Beziehung zwischen Alex und ihren besten Freunden Bethany und Zack, die sie schon seit dem Kindesalter kennt, erlebt, je weiter die Beziehung von Alex und Cole fortschreitet, nach und nach mehr Tiefen als Höhen. Alex verzweifelt schier daran, dass sie nicht weiß, was sie tun soll, um es allen recht zu machen. Sie liebt Cole, aber ihre besten Freunde kann und will sie nun mal auch nicht aufgeben. Und als sie dann Coles andere Seite kennenlernt, wird sowieso alles noch viel schwieriger, als es ohnehin schon war.

Alex hat mich auf eine Reise quer durch ihr Leben mitgenommen. Dabei drehte sich zwar vieles, aber nicht alles nur um Cole, sondern auch um ihre Familie, ihre besten Freunde und allem, was sie sonst noch zu dem Mädchen werden ließ, dass sie nun mit 17 Jahren ist. Ich habe Alex während des Lesens ins Herz geschlossen und mich mit ihr gefreut, mit ihr geweint und ihren Schmerz gefühlt – körperlich und seelisch.

„Er schlüpfte durch die Tür uns schloss sie leise hinter sich – und plötzlich war ich allein. Und da spürte ich den Schmerz mit voller Wucht.
Mein Handgelenk.
Mein Hüfte.
Mein Kopf.
Mein Nacken.
Doch nichts von alledem schmerzte so sehr wie mein Herz.“ (S. 221)

Alle Gefühle, Handlungen und Gedanken sind so authentisch beschrieben, dass ich manchmal das Gefühl hatte, ich würde gerade nicht das Buch einer erwachsenen Autorin lesen, sondern das Tagebuch einer Teenagerin. Für mich ein absoluter Pluspunkt.

Die erste richtige Beziehung ist, gerade für Mädchen, meist etwas sehr besonderes. Entweder man hat Glück oder man hat Pech. Oder man hat irgendwie beides, so wie Alex. Auf der einen Seite scheint Cole der perfekt Freund zu sein: liebevoll und romantisch. Auf der anderen Seite ist da aber halt seine andere Seite, hervorgerufen durch seine Eifersucht: der wütende und verletzende Cole.

Zugegebenermaßen habe ich mich während des Lesens öfters gefragt, warum Alex all die Dinge mit sich machen lässt, die Cole ihr antut. Doch dann habe ich am Ende des Buches diesen Satz der Autorin gelesen:

„Alex hat mir geholfen zu verstehen, dass man, wenn man nicht selbst in einer solchen Situation steckt, überhaupt keine Ahnung hat, wie man damit umgehen würde.“
(Anmerkung der Autorin, S. 402)

Nach vielen Gedanken, die mir zu diesem Buch und diesem Thema durch den Kopf gegangen sind und dort auch immer noch umherschwirren, kann ich diese Aussage für mich nur bestätigen.

Jennifer Brown hat mich mit diesem Buch vollkommen überzeugt. Es wird mir sicherlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben.

Vielen Dank an den dtv für dieses Rezensionsexemplar.

5 Herzen

SaFi

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