Love is on air [Rezension]

12 Jan

James Mylet - Love is on air

Autor: James Mylet
Titel: Love is on air
Seitenzahl:
352
ISBN: 978-3-8414-2113-5
Verlag:
FJB

Zum Inhalt:

Lex ist 17 Jahre alt. Er wohnt in Irland und wächst dort mit seinen Eltern und seiner kleinen Schwester und dem kleinen Bruder auf. Er möchte Radiomoderator werden und nach London gehen. Um dafür zu „üben“, betreibt er den örtlichen Piratensender in Clifden. Er ist ein guter Schüler. An der Schule ist er weder Held, noch Looser – er ist irgendwo dazwischen, mitten in der Unbedeutsamkeit der breiten Masse. Lex ist verliebt in ein älteres Mädchen. Das erste Problem ist: sie hat einen Freund. Und der ist nicht gerade als netter Junge bekannt. Das zweite Problem ist noch viel größer – zumindest für Lex: er ist noch Jungfrau. Und das möchte er natürlich gerne ändern…

James Mylet - Love is on air_2

„Mrs O’Dowd, die bei Matherson’s arbeitet, das ist so ein Laden, der Klamotten und komischen Kram an rumreisende Touristen und ab und zu auch an Einheimische verkauft, hat sich für heute Nachmittag einen Take-That-Song gewünscht. Sie wünscht sich jeden Nachmittag einen Take-That-Song. Ich schätze mal, Mitte der Neunziger haben die bei der heute postmenopausalen Frau eine Art sexuelles Verlangen ausgelöst, und ich fürchte, sie möchte das gerne aufrechterhalten.“ (Seite 8)

Meine Meinung:

„Mummy und Daddy halten ihn jetzt schon für den Größten; sie sagen, sie lieben uns alle gleich, aber in Wirklichkeit lieben sie Lex am meisten.“ (Seite 43)

Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben. Vom Aufbau her gleicht es einem Tagebuch. Unter einigen Kapitel-Nummerierungen finden wir nämlich auch eine Datumsangabe. Am Ende der meisten Kapitel finden sich kurze Infos zu Lex‘ Lieblingsbands oder Begründungen, warum er manche Bands oder manche Sänger/Entertainer mag bzw. nicht mag. Vereinzelte Kapitel sind nicht aus seiner Sicht geschrieben, sondern aus Sicht seiner Mutter, seines Vaters, Bruders, Schwesters, Freundes usw. Der Schreibstil des Autors ist gut zu lesen.

Leider muss ich sagen, dass das Buch mit nicht wirklich überzeugen konnte. Die Idee der Geschichte ist gut. Ich finde sie nur nicht so gelungen umgesetzt. Hier und da konnte ich schmunzeln, doch im Großen und Ganzen fehlte mir der Pfiff, den ich mir bei einer solchen Geschichte aus der Sicht eines „Normalen“ Jugendlichen gewünscht hätte. Damit konnte der Autor James Mylet mich leider nicht in „Love“ verfallen lassen. Für mich ist das Buch leider an vielen Stellen zu langatmig. Das Cover finde ich allerdings sehr gelungen und stimmig.

„Leben ist das, was passiert, wenn dein Plan ein Haufen Scheiße ist und du zu dämlich bist, eine bescheuerte Prüfung zu bestehen.“ (Seite 145)

Vielen Dank an den Fischer Verlag für das zur Verfügungstellen des Buches.

2 HerzenSaCre

2 Antworten to “Love is on air [Rezension]”

  1. Textverliebt. 15. Januar 2013 um 22:39 #

    Interessante Rezi! Jetzt bin ich ziemlich neugierig auf dieses Buch – und auf einen Meinungsvergleich. 🙂 Ich liebe Romane, in denen Musik eine Rolle spielt. 🙂 *auf die Wunschliste rück*

    Viele Grüße
    Katharina ♡

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    • bookwives 16. Januar 2013 um 08:50 #

      Dann bin ich mal auf deine Meinung gespannt. Ich hatte leider nicht so wirklich den Spaß beim Lesen. Herzliche Grüße, SaCre

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