80 Days – Die Farbe der Erfüllung [Rezension]

27 Jan

80 Days - Die Farbe der Erfuellung von Vina Jackson

Autor: Vina Jackson
Titel: 80 Days – Die Farbe der Erfüllung (Teil 3)
Seitenzahl: 352
ISBN: 978-3-570-58523-8
Verlag: carl’s books

Zum Inhalt:

Summer lebt seit zwei Jahren mit Simón in New York. Glücklich ist sie aber nicht gerade. Und spätestens seit sie Dominiks Roman entdeckt und gelesen hat, wird ihr das auch nur allzu deutlich bewusst. Dominik ist wieder nach London zurückgekehrt. Er arbeitet dort an seinem zweiten Roman. Doch die richtige Idee dafür fehlt ihm noch – bis er sich an die Geige erinnert, die er Summer geschenkt hat.

Und diese Geige ist es auch, die die beiden einander nun wieder näher zu bringen scheint. Und sei es auch erst mal nur, weil sie Summer gestohlen wurde…

Meine Meinung:

Nachdem ich Teil 1 richtig gut fand und vom zweiten Teil ein wenig enttäuscht war, konnte Teil 3 mich wieder ein wenig mehr begeistern.

Von den heißen Szenen her hat sich im Vergleich zu Teil 2 nicht wesentlich viel geändert. Es gibt sie zwar nach wie vor, aber nicht mehr in der Fülle und mit der fast schon schockierenden Wirkung, die diese im ersten Teil auf mich hatten. Und genau diese schockierenden Szenen haben im Grunde den Reiz beim ersten Teil ausgemacht, weil es für mich absolut neu war, „so was“ zu lesen.

„Dominik hatte etwas in mir erkannt, das ich selbst erst noch entdecken musste. Eine schamlose Begierde, die ich nicht einmal ansatzweise erkundet hatte. Eine Seite von mir, die mir seither sowohl Lust als auch Schmerz bereitete.“ (S. 8)

Was mich in diesem Teil aber zum Glück wieder mehr ansprach als noch in Teil 2, war die Story an sich. Während ich beim Vorgänger von den doch recht einfallslos vor sich hinplätschernden Ereignissen stellenweise sehr genervt war, fand ich die vorliegende Geschichte gut durchdacht und habe sie gerne gelesen. Dank des einen oder anderen alten Bekannten und auch durch die neu hinzugekommen Charaktere wurde das Ganze ein wenig aufgepeppt. Sehr gut gefallen hat mir, dass mit der Geige, die alles ins Rollen brachte, nun auch der Schluss eingeleitet wird. Die Geschichte der Geige, die Summer gestohlen wird, ist schön in die eigentliche Geschichte integriert und rundet diese ab.

Der Schreibstil ist nach wie vor gut und flüssig zu lesen, die wechselnden Erzählperspektiven wurden auch beibehalten. Es wird von keinem der Beteiligten ein Blatt vor den Mund genommen, aber das hat mich in den beiden Vorgängern auch nicht sonderlich gestört. Mal ganz abgesehen davon, dass alles andere auch gar nicht zu Summer, Dominik und der Geschichte passen würde.

Summer konnte mich in diesem Teil wieder ein bisschen mehr auf ihre Seite ziehen. In Teil 2 nervte sie mich ja schon sehr. Besonders mit ihrem Verhalten zum Schluss hin. Nun besinnt sie sich aber eines besseren, obwohl es schlussendlich dann doch Simón ist, der für klare Verhältnisse sorgen möchte.

„Unsere beiden gemeinsamen Jahre ließen sich am ehesten mit einem entspannten Schaumbad vergleichen. Die Beziehung mit ihm war wie die Heimkehr nach einem langen Arbeitstag, wenn man den Flanellpyjama und alte Socken anzog. Es ist schon eine besondere Erfahrung, mit einem Mann zusammen zu sein, der einen bedingungslos und ohne jeden Zweifel liebt. Mit Simón hatte ich jemanden, der sich um mich kümmerte, mich beschützte, mich besänftigte. Und mich langweilte.“ (S. 11)

Dominik ist halt Dominik. Zu ihm kann ich nach wie vor nicht viel sagen, da er für mich im Laufe der drei Bände irgendwie nie so richtig zu greifen war.

Für mich ein guter Abschluss der Trilogie rund um Summer und Dominik. Es wird zwar noch zwei weitere Bände geben, allerdings mit anderen Hauptakteuren. In der Ankündigung wird nur von einem Wiedersehen mit Summer, Dominik und anderen alten Bekannten gesprochen. Somit gehe ich also davon aus, dass das Thema Summer und Dominik an sich nun abgeschlossen ist – und das finde ich auch ganz gut so.

Ich werde natürlich nicht verraten, wie es mit Summer und Dominik weitergeht und ob es ein gutes Ende für die beiden geben wird. Dafür müsst ihr das Buch schon selber lesen. Und bei diesem Teil lohnt es sich sogar wieder, wie ich finde.

4 HerzenSaFi

Eine Antwort to “80 Days – Die Farbe der Erfüllung [Rezension]”

  1. Evy 16. Juni 2014 um 14:11 #

    Wenn ich das Stückchen Stil lese, bin ich nich so begeistrert – es ist so banal. Warum haben Charaktere immer mehr Schüchternheit als Persönlichkeit? Das Leben besteht nich nur aus Überrascht-Sein. Ich kannte übrigens einen sexy Geiger. Aber er wollte weder für mich noch mit mir spielen 😦

    Gefällt mir

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