Sieben Tage für die Ewigkeit [Rezension]

13 Feb

Sieben Tage für die Ewigkeit

Autor: Marc Levy
Titel:
Sieben Tage für die Ewigkeit
Seitenanzahl: 288
ISBN: 978-3-442-38061-9
Verlag: Blanvalet

Zum Inhalt:

Gott und Satan sind es endgültig leid, sich darüber zu streiten, wem die Macht über die Erde zusteht. Eine Entscheidung muss her – in sieben Tagen. Für diese wollen und können sie aber nicht selbst sorgen. Deshalb schicken sie ihre besten Pferde im Stall, den Engel Zofia und den Teufel Lukas, ins Rennen.

Was Gott und Satan bei ihrem göttlich-teuflischen Plan allerdings nicht bedacht haben: Engel und Teufel könnten sich auf ihrer jeweiligen Mission durchaus über den Weg laufen…

Meine Meinung:

Was für eine tolle, ungewöhnliche Idee für eine Liebesgeschichte. Die „CIA“ ist auf einmal nicht mehr die „Central Intelligence Agency“, sondern das Haus Gottes, das auch „Central Intelligence of the Angels“ genannt wird, ein weiblicher Engel arbeitet als Sicherheitsoffizier an den Docks in San Francisco und der Teufel im schicken schwarzen Anzug klaut sich nach Belieben Autos und versenkt sie anschließend im Hafenbecken.

Voller Witz, aber auch mit tiefgründigen Tönen, beschreibt Marc Levy die Entwicklung von Gut und Böse. Die Dialoge sind mit viel Ironie und Gefühl gespickt. Und selbst Gott und Satan haben beide die eine oder andere schrullige Eigenart.

Aus immer verschiedenen Blickwinkeln werden die Begebenheiten geschildert und schon vor ihrer ersten richtigen Begegnung laufen Zofia und Lukas des Öfteren aneinander vorbei, ohne von der Berufung des anderen zu wissen. Nach dieser ersten Begegnung ändert sich für die beiden zunächst zwar nicht wirklich viel, später jedoch so ziemlich alles, als sie sich ineinander verlieben. Denn wie soll das bitte funktionieren?

>>Erklären Sie mir, was los ist, Lukas, oder ich gehe!<<
>> Ich glaube, ich habe eine Verwarnung bekommen.<<
>>Es war also kein Unfall? Wovor will man Sie warnen?<<
>>Vor Ihnen!<<
>>Aber warum?<<
Lukas holte tief Luft, ehe er antwortete:
>>Weil sie mit allem gerechnet haben, nur nicht damit, dass wir uns treffen!<< (S. 210/211)

Die Geschichte ist ja eigentlich total abgedreht, wenn man bedenkt, was Zofia und Lukas darstellen. Aber genau das macht dieses Buch aus. Wären die beiden normale Menschen, würde es nur halb so viel Spaß machen, diese Geschichte zu lesen.

Nachdem mich die die Geschichte am Anfang, aus welchem Grund auch immer, nicht so wirklich packen konnte, fand ich dann doch von Seite zu Seite immer mehr Gefallen daran und wollte das Buch irgendwann gar nicht mehr aus der Hand legen, was unter anderem an den Auftritten der Nebendarsteller lag, die mir fast mehr ans Herz gewachsen sind als Zofia und Lukas. Mit dem Ende hätte ich so zwar nicht gerechnet, aber ich bin Marc Levy äußerst dankbar dafür.

Eine schöne Geschichte, die mit den Klischees von Gut und Böse spielt und voll von Liebe und Hoffnung ist.

4 HerzenSaFi

2 Antworten to “Sieben Tage für die Ewigkeit [Rezension]”

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  1. Jahresrückblick 2013 | Dein Buchjahr in 30 Fragen | Bookwives - 31. Dezember 2013

    […] Besonders angetan hat es mir in diesem Jahr Marc Levy. “Sieben Tage für die Ewigkeit” und “Die zwei Leben der Alice Pendelbury” waren in diesem Jahr die ersten […]

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  2. Gelesen || "Sieben Tage für die Ewigkeit" von Marc Levy - Nellys Leseecke - 16. Juni 2016

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