Das Geheimnis der Maori-Frau [Rezension]

23 Feb

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Autor: Danielle Stevens
Titel: Das Geheimnis der Maori-Frau
Seitenzahl:
432
ISBN: 978-3-86278-499-8
Verlag:
MIRA Taschenbuch
Leseprobe

 

Zum Inhalt:

Auf der Flucht vor der Vergangenheit zieht die Tierärztin Shelly Makepeace mit ihren beiden Kindern nach Neuseeland, wo sie hofft ein neues Leben anfangen zu können. Doch weder ihre Tochter noch ihr Sohn sind glücklich über den Wegzug aus den USA. Außerdem ist ihr auch in der neuen Heimat nicht jeder wohl gesonnen: Zwischen ihrer Familie und der Nachbarfamilie scheint seit Jahrzehnten ein mysteriöser Streit zu bestehen; die Ursache kennt sie nicht. Einzig der Farmer Josh Wood bleibt ihr zugetan… Wird sie es, allen Widerständen zum Trotz, doch noch schaffen, in der neuen Heimat Fuß zu fassen?

Meine Meinung:

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, die Seiten flogen nur so durch meine Hände.

Insgesamt ist es Danielle Stevens gut gelungen, die Story ohne größere Einbrüche voranzutreiben. Ich hatte leider nur irgendwann das Problem, dass mir die Vorkommnisse rund um Shelly und Josh ein wenig zu viel wurden. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn die eigentliche Geschichte ein paar Seiten kürzer gewesen wäre und dafür das Namengebende Geheimnis der Maori-Frau ein wenig mehr Platz bekommen hätte. Ich fand die Gewichtung der beiden Geschichten einfach zu unausgewogen. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass ich das Buch langweilig gefunden hätte – ganz im Gegenteil.

„Das Erste, was ihr durch den Kopf schoss, als sie nun einen Blick auf den Unbekannten werfen konnte, war: Was für ein Mann!“ (S. 49)

Ich wollte immer wissen, wie es mit Shelly und ihren Kindern in der neuen Heimat weitergeht, was, und vor allem ob, sich da zwischen Shelly und Josh entwickelt, wer der mysteriöse Feuerteufel ist, und natürlich was es mit der Maori-Frau auf sich hat.

Gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Sichtweisen, aus denen das Buch geschrieben ist. So ziemlich jeder, der für den Fortgang der Geschichte wichtig ist, hat seinen Auftritt – der Großteil gehört dabei aber den beiden Hauptpersonen Shelly und Josh. Ich konnte mich in jeden einzelnen hineinversetzten – sogar in die ziemlich unausstehliche Mutter von Josh.

„Wie von grünem Samt überzogen wirkte der weite Talkessel von Aorakau Valley, der sich wie ein Kelch zur Wüste hin öffnete. An den Flanken der schneebedeckten Bergrücken erhoben sich mächtige Kauri- und Ratabäume, deren von roten Blüten gefärbte Kronen schon aus der Entfernung deutlich zu erkennen waren. Und über allem spannte sich der atemberaubend blaue Himmel, an dem sich gewaltige weiße Wolkenberge auftürmten.“ (S. 11)

Die Landschaftsbeschreibungen Neuseelands sind sehr schön geschrieben, aber nicht zu sehr in die Länge gezogen – für mich genau die richtige Mischung. Zudem konnte ich während des Lesens auch noch einiges über Neuseeland an sich und die Maori lernen. Auf mich wirkte alles sehr gut recherchiert.

Tränen hatte ich zwar keine in den Augen, das Buch bietet aber dennoch eine durchaus dramatische und spannende Geschichte voller Romantik und Abenteuer.

4 HerzenSaFi

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