Anna im blutroten Kleid {Rezension}

5 Mrz

Kendare Blake - Anna im blutroten Kleid

Autor: Kendare Blake
Titel: Anna im blutroten Kleid
Seitenzahl:
 384
ISBN: 978-3-453-31419-1
Verlag:
 Heyne
Veröffentlichung: 12.11.2012
Leseprobe

Zum Inhalt:

„Ohne den Dolch bin ich nichts Besonderes, einfach nur ein Siebzehnjähriger von durchschnittlichem Körperbau, eher etwas zu schmal geraten. Aber wenn ich den Athame in die Hand nehme, könnte man glauben, ich trüge einen dreifachen schwarzen Gürtel oder so. Dann sind meine Bewegungen zielsicher, stark und schnell.“ (Seite 169)

Theseus Cassio Lowood. Geisterjäger.
Cas – wie er genannt wird – zieht mit seiner Mutter durch die USA. Sein Vater war Jäger und nach dessen Tod führt Cas das fort. Er wird in einen Ort gerufen und jagt dort die Geister. Ist sein Job vorbei, zieht er mit seiner Mutter, einer Hexe, wieder um. Seine Waffe ist sein Athame – hat er diesen Dolch in der Hand, ist er kein gewöhnlicher Jugendlicher mehr.
Nun verschlägt es beide nach Thunder Bay. Hier wartet Anna Korlov, „Anna im blutroten Kleid“ genannt. Sie soll ein besonders mächtiger Geist sein.
Cas versucht in der Schule Anschluss bei den einflussreichen Schülern zu finden. Das gelingt ihm recht schnell. Und er freundet sich mit Carmel, der Schulkönigin an.
Nach einer Party passiert es: einige Jugendliche – unter anderem auch Cas & Carmel – suchen das Geisterhaus auf in dem Anna  lebt. Diese erste Begegnung mit Anna verläuft für einen der Jugendlichen tödlich. Es bleibt nur eins: Cas muss Anna töten. Doch das schafft er nur mit Hilfe.
Es geschehen einige weitere Morde in Thunder Bay, die alle die selbe Handschrift tragen. Cas muss schnell handeln. Doch da ist irgendetwas zwischen ihm und Anna, das ihn von seinem Plan abzuhalten droht…

Kendare Blake - Anna im blutroten Kleid_2

„Carmel begreift  es als Erste und lacht.
>>Dass wir eine nette kleine Gruppe von Ghostbustern werden?>>

>>Ich bin Peter Venkman<<, verkündet Thomas.
>>Hier spielt niemand irgendeine Rolle<<, fauche ich. >>Wir sind keine Ghostbuster. Ich habe den Dolch und ich töte die Geister, und ich will nicht
die ganze Zeit über euch stolpern. Außerdem liegt auf der Hand, dass ich Peter Venkman wäre.<< Ich sehe Thomas scharf an. >>Du wärst Egon.<<“
(Seite 179)

Meine Meinung:

Dieses Buch ist mir zuallererst durch das wirklich tolle Cover aufgefallen. Es hat mich von Anfang an begeistert und passt perfekt zum Titel und Inhalt des Buches. Man hat es übrigens vom amerikanischen Original fast komplett übernommen.
Die Geschichte war dann direkt mal anders, als ich sie mir vorgestellt habe: aufgrund des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass die Story aus Annas Sicht geschrieben ist. Doch sie handelt aus der Sicht von Cas.

Detailliert beschreibt die Autorin, wie Cas „arbeitet“ und was passiert. Er ist ein Junge, der aufgrund der häufigen Umzüge keine richtigen Freunde hat. Doch in Thunder Bay scheint alles anders zu sein.
Die weiteren Charaktere sind die typischen „Teenie-Charaktere“: wir haben mit Carmel die hübsche Schulkönigin, mit Thomas den schlauen Nerd, mit Mike den Ex-Freund und Draufgänger.

„Tausend Worte drängen sich in meiner Kehle, doch ich beiße die Zähne zusammen. Wir sind beide keine Kinder mehr. Wir glauben nicht an Märchengeschichten. Und selbst wenn wir daran glaubten, was wären wir dann? Der Märchenprinz und Dornröschen?“ (Seite 283)

Das Buch ist gut geschrieben und angenehm zu lesen.  Es geht schon etwas gruselig zu, mit den Hexen und Untoten, die uns als Leser hier immer wieder begegnen. Am Schluss nimmt die Geschichte dann nochmal richtig Fahrt auf, bevor sie mit einem Paukenschlag endet. Außerdem gibt es noch zwei Liebesgeschichten, die sich im Laufe der Story anbahnen. Eine war für mich dann doch überraschend. 🙂
Das Buch bietet wirklich nette Unterhaltung.

Von der Autorin gibt es noch einen Nachfolgeband „Girl of Nightmares“. Weitere Informationen zu Kendare Blake gibt es auf ihrer Website >>klick<<.

Bedanken möchte ich mich noch beim Team vom Heyne Verlag, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben.

„Ich fürchte mich nicht.Trotz der brennenden Augen und des Wesens, das mich verfolgt und mir mühelos die Milz herausreißen und zerquetschen könnte wie
einen Ballon voller Wasser, habe ich keine Angst. Sie ist bei mir. Wir werden uns gegenseitig retten, und wir werden die anderen retten.“ (Seite 363)

3 Herzen

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