Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen {Rezension}

27 Mai

Wer Ja sagt muss sich wirklich trauen von Susan Elizabeth PhillipsAutor: Susan Elizabeth Phillips
Titel: 
Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen
Seitenzahl: 512
ISBN:
  978-3-7645-0455-7
Verlag: Blanvalet
Veröffentlichung: 22. Mai 2013
Leseprobe

„>>Ich bin ein Raubein aus Detroit, Lucy. Du bist amerikanischer Hochadel. Ich habe zu viel hinter mir.
Ich bin nicht gut für dich.<<“ (Seite 451)

Lucy, Tochter der Ex-Präsidentin Nealy Jorik, hat ihren Verlobten Ted Beaudine – ein Everybody’s Darling – vor dem Altar stehen lassen und ist geflüchtet. Sie trifft auf den rauhen Panda, der sich bereit erklärt, sie auf seinem Motorrad mitzunehmen. So startet dieses ungleiche Paar einen kleinen Roadtrip.
Obwohl sich die beiden unentwegt streiten, liegt eine gewaltige sexuelle Spannung in der Luft.

Nach den zwei Wochen findet Lucy heraus, dass Panda nicht der ist, für den sie ihn gehalten hat. Im Gegenteil: er wurde engagiert. Sie macht sich auf zu seinem Haus nach Charity Island. Zum einen kann sie ihrer Familie noch immer nicht gegenübertreten, zum anderen möchte sie wissen, wie der wahre Panda wirklich ist. Sie hat das Gefühl, ihren Sommer irgendwie retten zu müssen.

Sie nistet sich bei Panda ein, und unterzieht sich einer Total-Erneuerung: Haare, Kleidung, Piercings, Tattoos. Als ihr Alter Ego Viper ist sie das Gegenteil von Lucy: ein Vamp, der mit Mut auf die Männer zugeht.
So erlebt Viper einen Sommer, den sie nie zu träumen gewagt hätte…

„Nun hatte er gleich zwei schwierige Frauen am Hals, die sein Haus als Versteck nutzen wollten. Die erste war eine anspruchsvolle Nervensäge, aber bisher war er mit Temple immer fertiggeworden, und das würde er auch dieses Mal schaffen. Die zweite war eine andere Art von Nervensäge, mit ihr wollte er am liebsten nackt fertigwerden.“ (Seite 204/205)

Vorweg sei gesagt, „Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen“ ist das 7. Buch aus der „Wynette – Texas“ Roman-Reihe. Alle Bücher lassen sich aber selbstverständlich auch „einzeln“ sehr gut lesen.
Dies war jetzt das zweite Buch der Autorin (von ihren Fans SEP genannt), was ich gelesen habe. Und so langsam kann ich gut verstehen, warum sie als Queen dieses Genres gehandelt wird.

Auch in diesem Buch ist alles enthalten, was das (Frauen)Herz begehrt: Witz, Gefühle und Sex.

„Heiß strömte das Blut durch ihre Adern, und all ihre Sinne brannten lichterloh. Sein Kuss war der Kuss eines Mannes, dem es Freude bereitete, Lust zu schenken. Ein Kuss, der so selbstlos war wie erotisch.“ (Seite 422)

Die Autorin schreibt in ihren Büchern immer die Geschichte einer Person aus dem Vorgänger-Buch fort.
Hier geht es also um Lucy, die ihren Verlobten Ted im Buch „Der schönste Fehler meines Lebens“ stehen gelassen hat. Sie legt sich ein Alter Ego zu und verändert ihr Aussehen und ihr Verhalten völlig. So ein bisschen wirkt sie wie ein rebellischer Teenager. Sie ist mir sehr schnell ans Herz gewachsen. Allerdings fand ich, dass die Härte und der Starrsinn, den sie an einigen Stellen an den Tag legte, etwas überzeichnet war. Es könnte aber auch daran liegen, dass ich diese Härte nicht habe. 🙂
Ebenso wie Panda, der raue Bodyguard. Der trotz, oder besser aufgrund, seiner Ecken und Kanten ein interessanter Mann ist.
Auch die anderen Personen, die im Laufe der Geschichte an Bedeutung gewinnen, wie Mike Moody, Bree Remington und Temple Renshaw, sind mir alle sympathisch.

SEP schafft es, sehr bildlich Personen und Orte zu beschreiben. Zu den Protagonisten hatte ich schnell ganz genaue Bilder vor Augen. Ebenso von den Schauplätzen der Geschichte.
Oft musste ich schmunzeln, weil die Autorin mit ihrer guten Wortwahl Situationskomik schafft.

Das Buch ist eine wirklich sehr schöne Sommer-Lektüre (auch wenn der wettertechnisch noch auf sich warten lässt).
Ex-Präsidenten Tochter mit vampigem Alter Ego + rauer Bodyguard + Gefühle, die beide nicht zulassen wollen =  witzige & kurzweilige Unterhaltung!
Außerdem konnte ich hier etwas neues lernen: es gibt eine Rückwärtswunschliste. Und allen Frauen, die mal unanständig sein wollen, kann ich nur sagen: lest dieses Buch! 🙂

„Sie kam die Stufen herunter und betrat das bunte Herbstlaub, das am Wegrand lag. Trotz ihrer feinen Gesichtszüge und des Froschpyjamas hatte sie keinerlei Ähnlichkeit mit einem Teenager. Sie war eine erwachsene Frau – verführerisch, kompliziert und wütend, was ihm alles eine Höllenangst einjagte.“ (Seite 487)

Auf der Website der Autorin >>klick<< gibt es alle Infos zu ihren Büchern. Ihren Klassiker „Frühstück im Bett“ gibt es seit dem 15. April 2013 im Blanvalet Verlag als Neuauflage in neuem Design. Dieses Buch wird wohl auch auf meine Wunschliste wandern. 🙂

Vielen Dank an das Team vom Blanvalet Verlag für das Buch.

4 Herzen

SaCre

4 Antworten to “Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen {Rezension}”

  1. Chimiko 27. Mai 2013 um 10:07 #

    Ich kenne ja bisher jeden SEP, aber der hier fehlt noch in der Sammlung. Dank deiner Rezension bin ich jetzt noch gespannter darauf 😀

    Liebe Grüße
    Chimiko

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    • bookwives 27. Mai 2013 um 10:11 #

      Danke, Chimiko!
      Dann solltest du UNBEDINGT zuschlagen. Ich fand es toll.

      Liebe Grüße,
      SaCre

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Trackbacks/Pingbacks

  1. Ein Gruß von Susan Elizabeth Phillips | Bookwives - 13. Juni 2013

    […] bereits zwei ihrer Bücher hier vorgestellt: “Der schönste Fehler meines Lebens” und “Wer ja sagt, muss sich wirklich trauen”. Im Nachhinein muss ich sagen, dass das erste Buch eigentlich auch 4 Herzen verdient hat… Auf […]

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  2. {Lesungsbericht & Gewinnspiel} Ein Abend mit… Susan Elizabeth Phillips | Bookwives - 28. Mai 2015

    […] Reihe zugeordnet, zu der auch “Der schönste Fehler meines Lebens” und “Wer Ja sagt, muss sich wirklich trauen” gehören. 1994 brach sie mit “It had to be you” ein Tabu der amerikanischen […]

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