Dark Destiny {Rezension}

18 Jun

Dark DestinyAutor: Jennifer Benkau
Titel:
Dark Destiny
Seitenzahl: 464
ISBN:
  978-3-8390-0145-5
Verlag: Script5
Veröffentlichung: März 2013
Leseprobe

„Doch begrabene Träume sind ja nicht das Gleiche wie gestorbene Träume. Sie begleiten einen, still und leise, und sie bleiben für immer.“ (Seite 330)

Joy glaubt, das Neél tot ist. Matthial, ihr Freund, ist Clanführer und hat sich vollkommen verändert. Sie beschließt, mit ihrem alten Leben zu brechen. Und so macht sie sich mitten im Winder alleine auf den Weg. Dabei muss sie durch Bomberland, durch besetzte Gebiete. Schließlich landet sie in der Stadt und kann dort, mit Graves Hilfe, eine Stadtmarke ergattern. Sie hat die Hoffnung, hier die Antworten auf die Fragen zu finden, die sie beschäftigen.

„Ich war das Messermädchen  gewesen und als solches war ich zum Soldaten herangewachsen. Nun war ich eine Frau, die nur die Kraft des Messers und des Soldaten besaß: Ich konnte Dinge zerstören, zerschneiden, trennen und töten.“ (Seite 142)

Dark Canopy“ konnte mich voll begeistern. Mit großen Erwartungen ging ich also nun an „Dark Destiny“. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Gemeinsam mit Joy habe ich wieder alles durchlebt: Freude, Trauer, Angst. Wir haben uns zusammen durch die Geschichte gekämpft.
Da wo Band 1 endete, ging es hier weiter.
Die Protagonisten erleben eine Weiterentwicklung, die man als Leser gut nachvollziehen kann. Und natürlich muss es auch hier den Guten geben, der sich vermeintlich zum Bösen wendet.

Die Wortwahl von Jennifer Benkau, ist wie im ersten Teil: treffend hart und stellenweise philosophisch anmutend. Mit ihren Worten zieht sie die Leser in den Bann und hält sie so gemeinsam mit Neél und Joy in der Schattenwelt gefangen.
Es ist für den Leser wirklich, als würde er sich selber inmitten der Geschichte befinden. Man erlebt die Emotionen so hautnah, als würden sie einem gerade selber widerfahren. Dieses „Dabeisein“ ist es, was einen das Buch nicht aus der Hand legen lässt.
Umgebungen sind so bildhaft beschrieben, dass man sie vor dem eigenen inneren Auge vorbeiziehen sieht.

Es gibt Gewalt und harte Kampfszenen. Aber dann auch wieder die Szenen, in denen Joy und Neél ihre Zweisamkeit genießen. Und beides passt einfach so gut zusammen.

Das Ende… Ja… Ich will nicht spoilern. Das Ende als Ganzes habe ich schon in etwa so erwartet. Aber die Geschichte, die die Autorin drumrum gepackt hat, hätte ich so nicht erwartet. Davon war ich aber positiv überrascht.

Was das Buch mit mir gemacht hat? Es hat mich aufgewühlt, schockiert, gefesselt und fassungslos auf der Couch zurück gelassen.

„Die Krähen behielten mich weiterhin im Blick. Die Augäpfel waren der erste Leckerbissen, den sie sich holten – meistens bevor man tot war.“
(Seite 56)

Und nun ist es aus! Vorbei! Für immer! Es hat weh getan – aber es hat gepasst. Mehr als das. Es war perfekt!
Ich bin schon traurig, dass es vorbei ist. Aber auch froh, dass die Geschichte so ein Ende findet und nicht bis zum Allerletzten ausgeschlachtet wird. DANKE!!!

5 Herzen

SaCre

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