Gut. Besser. Das Beste auf der Welt. {Rezension}

9 Aug

Gut_1

Autor: Johanna Lindbäck
Titel: Gut. Besser. Das Beste auf der Welt.
Seitenzahl: 368
ISBN: 978-3-407-81144-8
Verlag: Beltz & Gelberg
Veröffentlichung:
Leseprobe

Sara ist gerade von einem einjährigen Aufenthalt in London zurück gekehrt. Mit gemischten Gefühlen tritt sie ihren Freunden gegenüber. Mattias ist ihr Ex-Freund. Kurz bevor sie nach London ging, haben sich beide getrennt und hatten keinen Kontakt mehr zu einander. Dabei war er ihr erster Freund. Der Umgang mit ihm ist seltsam und verkrampft. Auch seine Schwester Bella begegnet ihr nur sehr vorsichtig.

Mit Adrian zieht ein neuer Nachbar ein. Immer wieder kreuzen sich seine und Saras Wege. Sind sie am Anfang noch zickig einander gegenüber, lernen sie sich schließlich besser kennen.
Auch der Kontakt zu Mattias wird deutlich besser. Irgendwann muss Sara sich entscheiden: will sie ihr altes Leben wieder, oder beginnt mit 16 Jahren ihr Leben von vorne…

„Arash, Mattias, eine Menge Süßigkeiten, ein guter Musiksender im Radio und ein nagelneuer Führerschein waren eine sehr gute Kombination. Viel Gekicher. Viel Spaß. Viel wir. Ich wollte nicht nach Hause.“ (Seite 319)

Die Idee, die hinter dieser Geschichte steckt, hat mir sofort gefallen. Viele, die ich kenne, haben eine Zeit lang im Ausland verbracht und sind dann wieder in ihre Heimat zurück gekehrt. Gedanken, wie die Rückkehr für sie sein würde, habe ich mir nie gemacht. Das habe ich mir aber mit dem Buch erhofft.

Sara kehrt aus London zurück und stellt fest, dass sich einiges verändert hat. Manches nicht. Zu Mattias kann sie erst einmal keine Verbindung aufbauen. Es fällt beiden schwer, sich in die Augen zu schauen, ihr Umgang miteinander ist mehr als verkrampft.
Als dann auch noch Adrian, der Neue, nebenan einzieht, gibt es den zweiten Jungen in der Geschichte, bei dem Spannungen auftreten.
Doch zu beiden bessert sich das Verhältnis im Laufe der Zeit merklich.

Sara ist hin und her gerissen. Sie vermisst die Zeit mit Mattias und fragt sich, ob aus beiden wieder ein Paar werden kann. Doch auch Adrian gefällt ihr.
Ab und zu konnte ich Saras Handlungen oder ihre erzählten Halbwahrheiten nicht nachvollziehen. Aber welcher Erwachsene versteht Teenager schon?! 🙂
Bei ihr habe ich außerdem die Weiterentwicklung des Charakters vermisst. Ich denke, wenn man sich ein Jahr alleine im Ausland aufhält, verändert man sich, wird selbstständiger, hat mehr Lebenserfahrung. Das habe ich hier leider nicht entdecken können. Vielleicht habe ich auch falsche Vorstellungen?

Was mich gestört hat, waren diese halb in Deutsch, halb in Englisch geschriebenen Sätze. Das kam in der Geschichte sehr häufig vor. Das hat für meinen Geschmack nur in die Geschichte gepasst, wenn Sara sich mit ihrer Freundin aus London unterhalten hat.

„Look, I’m doing it. Worlds collide, aber normaler Smalltalk. Kein Panikpuls, kein Angschweiß.“ (Seite 327)

Anhand des Klappentextes und der Leseprobe hatte ich mir ein bisschen mehr von dem Buch versprochen. Die Emotionen, die die Autorin beschreibt, kamen bei mir leider nicht an. Mit der Protagonistin Sara hatte ich auch ein paar Probleme. Leider wurden wir beide nicht wirklich Freunde.
Ich kann mir aber vorstellen, dass meine Kritikpunkte in der Zielgruppe (ab 14 Jahren) nicht die Gewichtung haben und dass das Buch bei Teenies besser ankommt.

Vielen Dank an das Team von Beltz & Gelberg für dieses Rezensionsexemplar!

2,5

SaCre

Eine Antwort to “Gut. Besser. Das Beste auf der Welt. {Rezension}”

  1. Textverliebt. 9. August 2013 um 10:24 #

    So leid es mir tut, aber langsam kann ich diese niemals endenden Dreiecksgeschichten nicht mehr lesen. Bei den ersten war es noch spannend, aber langsam wird es doch etwas viel. :/

    Viele Stöbergrüße und Kompliment für die tolle Rezi
    Katha

    Gefällt mir

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