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{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Thomas Thiemeyer

27 Aug

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Helge TimmerbergAutor: Helge Timmerberg
Titel: Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich
Seitenzahl: 256 Seiten
Verlag: Malik
ISBN: 978-3-89029-774-3
Veröffentlichung: 14. April 2014
Leseprobe
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Helge Timmerberg, Jahrgang 1952, wohnhaft in Wien, St. Gallen und Marrakesch, ist Journalist und bekannt für seine zahlreichen Reisereportagen, u.a. für “Stern” und “Die Zeit”.

In seinem neuesten Roman erzählt er von seinem Jahrzehnte währenden Versuch, sich der “deutschen Märchenbaronin”, Elsa Sophia von Kamphoevener, anzunähern und ihre Geschichte zu einem Drehbuch für einen Film umzufunktionieren. Ein Plan, der – man darf es verraten – auf hohem Niveau scheitert. Zu komplex ist das Vorhaben, zu undurchschaubar die Figur. Die Baronin, (1878 – 1963), wuchs in Konstantinopel als Tochter eines deutschen Marschalls auf, der als Delegierter am osmanischen Hof war. Bereits als junge Frau soll sie in Männerkleidern Karawanen durch Anatolien begleitet und an deren Feuern den Märchenerzählern gelauscht haben. Später wurde sie für ihre Sammlungen orientalischer Märchen berühmt. Doch man sagt ihr eine gewisse Nähe zur NSDAP nach, was letztlich dazu führte, dass aus dem geplanten Film nichts wurde. Zum Glück möchte man sagen, denn was jetzt in Form dieses Buchs veröffentlicht wurde, ist ungleich interessanter.

Auf der Suche nach der Kunst des Geschichtenerzählens wird bei Timmerberg die eigene Biografie zu einer Reise, die zwischen Ägypten, Marrakesch, Istanbul und Nevada hin und her pendelt, ohne jemals wirklich anzukommen. Er verwebt Biographisches, Autobiographisches, Erfundenes, Erlebtes und Erdichtetes zusammen mit einer Prise Weltanschauung, jede Menge Abenteuerlust, Liebe, Drogen und balkenbiegendem Humor zu einem Konglomerat, das nur schwer fassbar ist. Breit und bequem wie ein Diwan, komplex und schön wie ein orientalischer Teppich und dabei so leicht und luftig wie der Umhang eines Tuareg. Hohe Kunst, die nur jemand zustande bringt, der viel herumgekommen ist und der seine Weisheit nicht aus Büchern, sondern aus Erlebnissen zieht. Oder um es mit den Worten von Augustinus Aurelius zu sagen: „Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.“

Dass der Handlungsfaden vielleicht zu dünn, der Rahmen etwas zu locker ist, sei dem Roman verziehen. Wer solche Geschichten liest, den dürstet ohnehin nicht nach einem straffen Spannungskorsett, er möchte unterhaltsame und zum Nachdenken anregende Lagerfeuergeschichten hören. Und die bietet „Die Märchentante, der Sultan, mein Harem und ich“ en masse.

Nach Shiva Moon, African Queen und Der Jesus vom Sexshop nun schon der vierte Timmerberg, der mich begeistert hat.

 

Über Thomas Thiemeyer:

Thomas Thiemeyer, geboren 1963, studierte Geologie und Geographie, ehe er sich selbständig machte und eine Laufbahn als Autor und Illustrator einschlug. Mit seinen Wissenschaftsthrillern und Jugendbuchzyklen, die etliche Preise gewannen, sich über eine halbe Million Mal verkauften und in dreizehn Sprachen übersetzt wurden, ist er mittlerweile eine feste Größe in der deutschen Unterhaltungsliteratur. Seine Geschichten stehen in der Tradition klassischer Abenteuerromane und handeln des öfteren von der Entdeckung versunkener Kulturen und der Bedrohung durch mysteriöse Mächte. Der Autor lebt mit seiner Familie in Stuttgart.

Von Thomas Thiemeyer sind bisher folgende Bücher erschienen:

Thriller

MedusaReptiliaMagmaNebraKoronaValhalla

Chroniken der Weltensucher

7409_TB_Weltensucher.indd6576_Regen.indd6577_chroniken.indd7049_Der_Atem_des Teufels.inddChroniken der Weltensucher 5

Das verbotene Eden Trilogie

Eden Trilogie 1Eden Trilogie 2Eden Trilogie 3

Diese Trilogie erscheint am 3. November in neuem Gewand als Taschenbuch-Ausgabe im Knaur Verlag (alle 3 Bücher gleichzeitig).

Eden TB 1Eden TB 2Eden TB 3

Wir danken dir ganz herzlich, dass du bei unserer Sommerbuch-Aktion mitgemacht hast!

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | ???

20 Aug

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LEIDER muss die Aktion heute ausfallen. 😦
Aber nächste Woche sind wir mit unserem Abschluss-Tipp wieder am Start!

Heute möchten wir schon einmal die Chance nutzen, uns bei euch zu bedanken! Wir haben viel positives Feedback auf unsere Aktion bekommen. In Kommentaren, Likes und privaten Nachrichten.
Wir hatten so viel Spaß hieran, dass wir beschlossen haben, eine Fortsetzung zu machen. Ab Anfang November heißt es dann

Autor empfiehlt Buch – Winteredtion

Aber nicht nur Autoren und Autorinnen werden uns ihre liebsten Winter- und Weihnachtsbücher empfehlen. Wir haben in die Aktion noch eine weitere Gruppe einbezogen, die vom Fach sind. Wen? Das werdet ihr dann sehen. 😉
Wir werden natürlich früh genug auf die Aktion hinweisen.

Wir hoffen, dass ihr bei der neuen Aktion und auch nächste Woche wieder mit dabei seid.

Liebste Grüße,

die Sabrinas ❤

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Ursula Poznanski

13 Aug

 

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Ich und die MenschenAutor: Matt Haig
Titel: Ich und die Menschen (OT: The Humans)
Seitenzahl: 352 Seiten
Verlag: dtv Premium
ISBN: 978-3-423-26014-5
Veröffentlichung: April 2014
Leseprobe
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Dieses Buch ist – man kann es nicht anders sagen – schön. Ich hatte immer schon eine Schwäche für Geschichten, in denen einem die eigene Welt aus völlig anderer Perspektive vorgeführt wird. (Ebenfalls aus der Kategorie und sehr empfehlenswert: „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ von Herbert Rosendorfer).

Aber ich kann mich an kein anderes Buch dieser Art erinnern, bei dem ich so oft das Gefühl hatte, dass der Autor ins Schwarze trifft. Nein, nicht nur ins Schwarze – ins Herz. Gutes Stichwort übrigens, das ist nämlich noch so etwas Bestechendes an diesem Roman: Er hat unglaublich viel Herz. 

Dabei ist der Protagonist ein Außerirdischer, was für mich beim Überfliegen des Klappentextes erstmal abschreckend war, ich habe es nämlich nicht so mit Science Fiction. Ein Alien also wird nach England geschickt und eignet sich dort den Körper des  unsympathischen, aber genialen Mathematikprofessors Andrew Martin an, der eben eine Entdeckung gemacht hat, die die Menschheit in ihrer technischen Entwicklung einen Riesensprung weiter bringen wird. Nur, dass die Menschen für eben diesen Schritt bei Weitem noch nicht bereit sind. Sie sind zu unzivilisiert, zu emotional, zu unvernünftig, zu streitsüchtig. Nur in ihrer Isolation auf dem kleinen blauen Planeten sind sie tolerierbar.

Also wird der Außerirdische auf seine Mission geschickt, er soll die Entdeckung rückgängig machen, indem er alle beseitigt, die davon wissen. Oder wissen könnten. Dazu muss er aber nicht nur Andrew Martins Körper übernehmen, sondern auch seine Familie, seine Freunde – und seinen Hund.

Zu Beginn findet er all das Neue befremdlich, wenn nicht gar widerlich. „Die Erde war ein Planet der verpackten Dinge. Nahrung in Folie. Körper in Kleidung. Verachtung in Lächeln.“ Doch je mehr Zeit er auf dem fremden Planeten verbringt, desto häufiger macht er Entdeckungen, mit denen er nicht gerechnet hat: Erdnussbutter. Debussy. Pubs („Das Pub war eine Erfindung von Menschen, die in England lebten, gedacht als Kompensation dafür, dass sie Menschen waren, die in England lebten“). Die Gedichte von Emily Dickinson. Und am Ende die Liebe. 

Matt Haig beschreibt diese Reise seines Außerirdischen mit einer Kombination aus Leichtigkeit und Tiefe, die bemerkenswert ist. Ich habe nur ganz selten das Bedürfnis, mir Sätze in einem Buch anzustreichen – hier hätte ich es auf jeder Seite mehrmals tun können. Für die Liste „97 Ratschläge für einen Menschen“ gilt das der Einfachheit halber in ihrer Gesamtheit.

Ab und zu streift einen als Autor beim Lesen besonders toller Bücher der Gedanke „Hätte ich gern selbst geschrieben.“ Das ging mir bei „Ich und die Menschen“ auch so, aber ohne den geringsten Anflug von Neid und in dem vollen Bewusstsein, dass es mir nicht gelungen wäre. 

Der langen Rede kurzer Sinn: Wenn ihr das Buch noch nicht kennt, dann kauft es. Lest es. Kommt nicht auf die fatale Idee, es irgendwo illegal downzuloaden, denn das hat es nicht verdient. (Was, wenn wir schon dabei sind, auch für alle anderen Bücher gilt.)

Ich wünsche euch viel Spaß.

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Über Ursula Poznanski:

(c) Jeff Mangione

(c) Jeff Mangione

Ursula Poznanski, geboren in Wien, studierte sich einmal quer durch das Angebot der dortigen Universität, bevor sie nach zehn Jahren die Hoffnung auf einen Abschluss begrub und sich als Medizinjournalistin dem Ernst des Lebens stellte. Nach der Geburt ihres Sohnes begann sie Kinderbücher zu schreiben. Ihr Jugendbuchdebüt Erebos erhielt zahlreiche Auszeichnungen (u. a. den Deutschen Jugendliteraturpreis) und machte die Autorin international bekannt. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Jugendbuchautorinnen Deutschlands und schreibt zudem Thriller-Bestseller im Erwachsenenbuch. Sie lebt mit ihrer Familie im Süden von Wien.

Jugendbücher:

Ursula Poznanski - Erebos7028_JUB_U.Poznanski.indd

 

Die Verratenen - Ursula PoznanskiDie VerschworenenDie Vernichteten

Thriller:

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Anthologie:

Alle Morde wieder

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Sowie einige Kinderbücher.

Herzlichen Dank, liebe Ursula, dass du dir Zeit für unsere Aktion genommen hast!

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Marah Woolf

6 Aug

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Ich habe sie geliebtAutor: Anna Gavalda
Titel: Ich habe sie geliebt
Seitenzahl: 176 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-15803-4
Veröffentlichung: 20. Oktober 2004
Leseprobe
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Es gibt Bücher, die liest man und es gibt Bücher, die bohren sich direkt ins Herz und dann gibt es Bücher, über die man lange nachdenkt. Das Buch von Anna Gavalda ist für mich so ein Buch. Es war eine Empfehlung von meiner Kollegin Eileen Janket und ich muss sagen, für mich ist das Buch ein echter Geheimtipp. Vielleicht kennt der ein oder andere den Film „Zusammen ist man weniger allein“. Das Buch dazu entstammt auch Anna Gavaldas Feder und mit Audrey Tautou in der Hauptrolle ist es in jedem Fall ein wahnsinnig sehenswerter Film.

Doch zurück zu „Ich habe sie geliebt“. Was hat mich an dem Buch eigentlich so begeistert? Im Grunde wird eine Dreiecksgeschichte erzählt, oder besser gesagt zwei. Einmal ist da ein junges Paar mit Kindern. Gefangen im Alltag verlässt der Mann seine Familie für eine Jüngere. So ein Kotzbrocken, möchte man am liebsten schreien und ihn schütteln. Vor allem wenn man im Laufe der Geschichte erfährt, wie romantisch die Sache zwischen den beiden angefangen hat. Und dann ist da der Vater des jungen Mannes, der seine Schwiegertochter trösten möchte und ihr seine eigene, ganz persönliche Liebes- und Dreiecksgeschichte erzählt.

Plötzlich erkennt man, dass im Leben eben nicht alles schwarz-weiß ist (was man eigentlich weiß, aber allzu oft vergisst). Natürlich erfordert es Mut zu gehen, aber wie viel Mut erfordert es eigentlich zu bleiben? Bedeutet eine Trennung nicht manchmal auch für den Verlassenen, dass dem Glück wieder Tür und Tor geöffnet werden? Ist das Verharren in alten Mustern nicht meist nur Angst einen Neuanfang zu wagen? Kann man einem Menschen vorwerfen, dass er tapfer genug war, sein Leben und sein Glück mit beiden Händen zu packen und festzuhalten?

Es ist etwas Komisches passiert, während ich dieses Buch las: Ich hatte Mitleid mit dem Mann, der bei seiner Frau und seiner Familie geblieben ist. Ich hatte Mitleid mit der Frau, mit der er verheiratet war, die er aber nicht geliebt hat und die er nicht glücklich machen konnte und wollte. Ich hatte Mitleid mit der zweiten Frau, zu der er sich nicht bekannt hat. Diese zweite Frau, die doch eigentlich das Miststück ist, weil sie eine Familie zerstört. Viel zu oft werden in Büchern diese Stereotypen bemüht, weil es so viel einfacher für den Leser und den Autor ist. Unbequem ist schwierig – für alle Beteiligten.

Aber gerade so ist es eben in dem Buch von Anna Gavalda. Es ist ein wunderschönes Buch voller Zwischentöne und unbequemer Wahrheiten. Ein Buch, das davon erzählt, dass Liebe das Schönste, aber auch das Schwierigste ist, was wir in unserem Leben zu bewältigen haben … und manchmal kann Liebe auch sein, wenn man geht.

Über Marah Woolf:

Marah WoolfMarah Woolf (Jahrgang 1971) ist das Pseudonym einer Schriftstellerin, die einer ganz neuen Generation von Autoren angehört: einer Generation, die sich nicht mehr auf Verlage verlassen will, wenn es darum geht, Bücher zu veröffentlichen, die ihren eigenen Instinkten vertraut – und Erfolg damit hat. Sie sagt: „Ich verstehe mich als Unternehmerin für mein eigenes Produkt“ (WDR) und legt dabei großes Talent an den Tag. Ihre Fantasy-Reihe „MondSilberLicht“ ist auf diese Weise zum Bestseller geworden und auch mit ihrer „Bookless“-Trilogie sorgt Marah Woolf bei Amazon, Lovelybooks und Co. für Begeisterungsstürme. „Ich hatte nie darüber nachgedacht, eine Buchzeile zu Papier zu bringen, aber plötzlich war da eine Idee und machte sich selbstständig“, erinnert sie sich auf ihrer Homepage an die Anfänge ihres Erfolgs. Dabei hatte sie, wie sie selbst schreibt, als berufstätige Mutter von drei Kindern eigentlich keine Zeit für Flausen im Kopf. Dafür, dass sie sich diese Zeit trotz allem genommen hat, sind ihr mehr als 230.000 begeisterte Leser ihrer MondSilberLicht-Reihe dankbar. Inzwischen sagt sie deshalb: „Heute kann ich jedem nur raten, seine Flausen einzufangen und ihnen nachzugeben.“ Froh ist sie selbst vor allem darüber, dass sie die Chance hatte, ihr Baby „ganz allein in die Hand zu nehmen und fit für die Welt zu machen – ganz ohne einen Verlag.“ Ihre Inspiration, das gibt Marah Woolf gerne zu, verdankt sie den Vampirromanen von Stephenie Meyer. Doch nachdem das erste Buch, „MondSilberLicht“, schon noch deutliche Parallelen zum Vorbild erkennen ließ, ist es inzwischen eine ganz eigenständige Geschichte, die sich vor dem Vergleich nicht mehr zu scheuen braucht. Das bestätigen auch die Übersetzungen in die englische, französische und koreanische Sprache – ein weiteres Barometer für den Erfolg des Vermarktungskonzepts von Marah Woolf, für das sie auf der Leipziger Buchmesse 2013 mit dem „Self-Publisher-Award“ für Belletristik ausgezeichnet worden ist. „Nach dem Erfolg mit der Mondlicht-Saga hatte ich viele Angebote von Verlagen, aber das Modell war für mich bisher nicht so attraktiv. Ich mag die selbstbestimmte Art meiner Arbeit“ (WDR). Und das spürt man beim Lesen der Bücher von Marah Woolf.  (Quelle)

BookLessSaga

………………………BookLess1Woerter durchfluten die ZeitBookLess2Gesponnen aus GefühlenBookLess3Ewiglich unvergessen

MondLichtSaga

……………………..MondSilberLicht MondLichtSaga Band 1MondSilberZauber MondLichtSaga Band 2MondSilberTraum MondLichtSaga Band 3

 

Vielen Dank, Marah, dass du bei unserer Aktion mitgemacht hast!

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Rainer Wekwerth

30 Jul

 

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Ready Player One von Ernest ClineAutor: Ernest Cline
Titel: 
Ready Player One
(OT: Ready Player One)
Seitenzahl: 512 Seiten
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-38030-5
Veröffentlichung: 20. Januar 2014
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Mit einem Buch auf Zeitreise gehen.
Ready Player One von Ernest Cline schafft etwas, dass ich keinem Roman zugetraut hätte. Das Buch ist eine Zeitreise in Zukunft und gleichzeitig in die Vergangenheit. In einer nicht allzu weit entfernten Zukunft ist für die meisten Menschen diese Welt kein schöner Ort mehr, darum zieht sich wer kann in die virtuelle Welt OASIS zurück. Dort kann man studieren, auf einer einsamen Insel leben oder einen Planenten beherrschen. Als Halliday, der Entwickler dieser Welt und ein Kind der 80iger Jahre, stirbt, hinterlässt er nicht nur ein gigantisches Vermögen, sondern das komplette Universum von OASIS demjenigen, dem es gelingt seine in OASIS gestellten Rätsel zu lösen. Rätsel, die nur durch die Vergangenheit zu lösen sind.

Ernest Cline lässt in diesem Roman eine Zeit wieder entstehen, in der die Weichen für die Zukunft gelegt wurden. Voller Liebe vermittelt er ein Bild der 80iger Jahre, die Welt der ersten Computerspiele wie Pac Man, Fernsehserien wie Dallas und die Musik dieser Zeit. Er macht die Kultur und das Lebensgefühl dieser Zeit erlebbar. Dabei hat er eine spannende dystopische Handlung entwickelt, die den Leser von Beginn an in seinen Bann.

Ich bin ein Kind der 80iger Jahre, es war meine Jugendzeit und Ernest Cline hat diese Welt für mich noch einmal zum Leben erweckt. Schlichtweg ein großartiges Buch!

Über Rainer Wekwerth:

„Ich wurde im Januar 1959 in Esslingen am Neckar geboren. Bereits im Alter von sieben Jahren begann ich mit dem Schreiben und es hat mich bis heute nicht losgelassen. Wie viele andere Autoren begann ich mit dem Schreiben von Kurzgeschichten, da ich mir einen ganzen Roman einfach nicht zutraute. Das Handwerk erlernen konnte man damals noch nicht und auch Bücher über Kreatives Schreiben kamen erst in den letzten Jahren auf den Markt. Es dauerte also bis zu meinem 36. Lebensjahr bis ich bereit für mein erstes Buch war.“

traumschlangedas hades labyrinthDamiandamian2Das Labyrinth erwachtDas Labyrinth jagt dich

Und eeeeeeeeeendlich erscheint jetzt:
das labyrinth ist ohne gnade

Vielleicht könnt ihr erahnen, wie wir diesem Buch entgegen fiebern! Wir scharren schon mit den Hufen (im übertragenen Sinne).

Außerdem hat Rainer unter den Pseudonymen David Kenlock und Jonathan Abendrot veröffentlicht. Durch einen Klick auf die Namen gelangt ihr zu den Büchern.

Ganz herzlichen Dank, Rainer, dass du uns diesen Buchtipp gegeben hast!

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Adriana Popescu

23 Jul

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Autor: Edgar Raiedgar rai nächsten sommer
Titel: 
Nächsten Sommer
Seitenzahl: 236 Seiten
Verlag: Aufbau
ISBN: 978-3-7466-2732-8
Veröffentlichung: 30. Mai 2011 (7. Auflage)
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Inhalt:

Eigentlich wollten Felix, Marc und Bernhard nur zusammen fernsehen, doch am nächsten Morgen sitzen sie in Marcs orangefarbenem VW-Bus. Vor ihnen liegt die Reise ihres Lebens. In Südfrankreich wartet ein Haus auf sie, ein Haus am Meer. Sie lassen die Haare im Fahrtwind wehen, ertrinken beinahe in einem See, werden von der Polizei gejagt und von den Vögeln begleitet. Sie lesen Lilith auf, Typ Scarlett Johansson. Dann stößt Zoe dazu, mit gebrochenem Herzen, und zuletzt Jeanne, die traurige Französin. Je näher sie dem Ziel ihrer Fahrt kommen, desto brennender wird die eine große Frage: Was ist das Leben? Und am Ende der Straße steht ein Haus am Meer.


Da fahren also drei Freunde mit einem VW-Bus durch halb Europa. Habe ich VW-Bus gehört? Spielt einer der drei auch noch Gitarre?

Bevor ich auch nur eine Zeile aus dem Buch an sich gelesen hatte, war ich quasi schon verliebt. Auf dem Cover ist auch noch ein Surfbrett aufs Dach geschnallt – kein Wunder also, dass ich zugegriffen habe.

Es war mein erstes Edgar Rai-Buch, nicht mein Letztes, aber mein Liebstes. Es ist ein Buch wie ein Roadtrip mit Freunden, den schon auf den ersten Seiten freundet man sich als Leser mit Felix, Marc und Bernhard an und hofft, dass sie auf ihrem Trip das finden, was sie suchen, und am Ende lächeln. Sie wachsen einem, dank Rais liebevoller Beschreibung der unterschiedlichen Figuren, schnell ans Herz. Vor allem der sympathische Chaot Felix, dem der Autor die Rolle des Ich-Erzählers überträgt, hat mich sofort für sich gewinnen können. Es braucht eben nicht immer einen tätowierten Bad Boy mit Sixpack um uns Frauen um den Finger zu wickeln.

Was ist das Leben? Kleines Drama oder großes Kino? Genau diese Frage haben wir uns doch alle schon mal gestellt. Wir alle wollten mal diesen epischen Sommer mit den besten Freunden, schrägen Abenteuern und einem Ziel am Meer erleben. Die wenigsten von uns haben das dann erleben dürfen. Dieses Buch hat mich direkt auf die Rückbank des VW-Bus geholt und mir den Fahrtwind ins Gesicht geblasen. Ich bin ein bekennender Fan von Roadtrips und – wen wird das überraschen – von VW-Bussen. Bei Rai geht es um Liebe, Freundschaft, Träumen und der Frage nach dem „nächsten Sommer“.

Für alle, die dieses Jahr vielleicht nicht über die Landesgrenzen davon düsen können, empfehle ich dieses Buch. Mit Felix hat Rai einen wirklich sympathischen Kerl von nebenan erschaffen, den ich mir übrigens sehr gut mit Jonas aus „5 Tage Liebe“ in einer Kneipe beim Tischkickern vorstellen kann. Aber auch alle anderen Figuren haben ihre Ecken und Kanten ohne aufgesetzt zu wirken. Die Nebenfiguren, die immer mal wieder ihren Weg kreuzen sind dafür abgefahren genug um sich kurz zu wundern und dann schmunzelnd weiterzulesen.

Wer also von erfolgreichen Millionären, mit merkwürdigen Vorlieben im Bett, die Nase voll hat, der sollte den freien Platz im VW-Bus nehmen und in Richtung Frankreich auf einen leicht schrägen, humorvollen und unvergesslichen Roadtrip aufbrechen.

Dieses Buch bekommt von mir eine dicke Leseempfehlung, vor allem im Sommer! 

Über Adriana Popescu:

Adriana Popescu © Notker Mahr

Adriana Popescu © Notker Mahr

Adriana Popescu, 1980 in München geboren, arbeitete einige Jahre als Drehbuchautorin für das Deutsche Fernsehen, bevor sie als freie Autorin für verschiedene Zeitungen, Zeitschriften, Onlinemagazine und City-Blogs ganz im Stil von Carrie Bradshaw unterhaltsame Kolumnen für junge Frauen schrieb. Als Carrie Price schreibt sie gemeinsam mit ihrer Kollegin Ally Taylor (aka Anne Freytag) prickelnde Liebesromane aus Oceanside – dem schönsten fiktiven Ort der Welt. Wenn Adriana Popescu nicht nächtelang an ihren Büchern arbeitet, trägt sie Fanshirts ihrer Lieblingsserien, bestellt DVD-Boxen im Internet oder singt viel zu laut und falsch Lieder im Radio und unter der Dusche mit.

Im Piper Verlag sind von Adriana bisher erschienen:
LieblingsmomenteLieblingsgefühle

Als Selfpublisherin hat sie über Amazon folgende Bücher veröffentlicht:
Versehentlich verliebt5 Tage LiebeEin Tag und zwei Leben 1
(Ein Tag und zwei Leben ist eine 6teilige Reihe)
Versehentlich verliebt erscheint am 10. November nun auch im Piper Verlag.

Adriana hat auch einen Beitrag zu der Anthologie „Liebe hoch 5“ geschrieben.
Liebe hoch 5

Unter ihrem Pseudonym Carrie Price ist bisher ein „Make it Count“ Roman erschienen. Der nächste ist für August geplant. Das genaue Datum steht leider noch nicht fest.
Make it count Carrie Price

Herzlichen Dank für deine Empfehlung, Adriana! 🙂

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Katrin Rodeit

16 Jul

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Autor: Elia BarcelóTöchter des Schweigens
Titel: 
Töchter des Schweigens
Seitenzahl: 432 Seiten
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-27471-5
Veröffentlichung: 17. September 2012
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Kurzbeschreibung:

Dreißig Jahre lang haben sie nicht darüber gesprochen, haben sie gehofft, dass die Zeit die Wunden heilt und die Schuld an Schrecken verliert. Bis eine von ihnen eine verhängnisvolle Entscheidung trifft und damit ihr Leben verspielt. Sieben Freundinnen, die Schatten der Vergangenheit und ein Todesfall, der die Mauern des Schweigens zerbrechen lässt. 

Meine Meinung:

Ein ungewöhnliches Buch. Unterhaltung, die trotzdem zum Nachdenken anregt. Ich möchte ihn nicht unbedingt Krimi oder gar Thriller nennen, obwohl es um eine Tote, eine Verschwundene und ein dunkles Geheimnis in der Vergangenheit geht. Ein spannender, aber gleichzeitig nachdenklich stimmender Roman. Erinnerungen an ein 33 Jahre zurückliegendes Ereignis, die ihre Klauen bis heute ausstrecken. 

Er handelt von 7 Frauen, der „Clique vom 28sten“ und beginnt mit den Aufzeichnungen einer der Frauen:

„Stell dir deine Geburt folgendermaßen vor:
Du wirst nicht geboren, wenn man dich dem Mutterleib entreißt. Was da geboren wird, ist ein Potenzial, ein winziges Wesen, das zu nichts weiter imstande ist, als nach Nahrung, Wärme und Zuneigung zu verlangen. Von den Erwachsenen um dich herum lernst du nach und nah, wer du bist, wo du lebst, wie deine Welt ist.

Irgendwann öffnest du eine der Türen, und sobald sie sich hinter dir schließt, weißt du, dass du zum letzten Mal hindurchgegangen bist, dass du eine Entscheidung getroffen hast, dass der Raum, den du vor dir siehst, jetzt die Realität ist.

Schon bist du im Labyrinth und weißt, dass du leben nicht wieder herauskommst.“ 

Was zunächst unverständlich, beinahe mystisch anmutet, gewinnt im Laufe der erzählten Geschichte zunehmend Sinn.
Hauptsächlich erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Rita, im Juni 2007, die sich zu einem Treffen mit ihrer Freundin Lena aufmacht. Lena möchte ihr etwas Wichtiges erzählen, etwas aus dem Sommer 1974. Ein Sommer, in dem sich schreckliche Dinge ereignet haben. Dinge, die das Leben der Mädchen von damals bis heute, als sie erwachsene Frauen sind, beeinflussen.

Doch Lena liegt tot in der Badewanne, mit geöffneten Pulsadern. Und von den Rasierklingen fehlt jede Spur … 

Was wie ein Krimi anfängt, ist viel tiefsinniger. Nach und nach wird uns die Geschichte der 7 Freundinnen aus dem Sommer 1974 erzählt. Freundinnen durch dick und dünn, ausgeprägte Charaktere, die die Autorin mit wenigen Pinselstrichen eindrucksvoll zeichnet. Doch sie verbindet ein grausames Geheimnis, das ihre Leben bis heute nachhaltig beeinflusst. 

Doch wir erfahren auch ihre Geschichte heute. Wie sich wiedergetroffen haben, nach 33 Jahren. Obwohl sie sich damals geschworen haben, zusammenzubleiben, sich nicht aus den Augen zu verlieren.
Sie hatten 1974 Träume, Wünsche, wie ihr Leben einmal aussehen soll und was die Zukunft mit sich bringen sollte. Nach 33 Jahren finden sie wieder zusammen und sehen gemeinsam zurück. Gemeinsam erinnern sie sich an jenen Sommer, in dem sich alles verändert hat … 

Die Autorin reißt den Leser in den Bann der Geschichte. Die Ereignisse aus jenem Sommer werden im Präsens erzählt, so dass sich der Leser dem Geschehen sehr nah fühlt. Die Geschichte im Hier und Jetzt wird im Imperfekt erzählt. Auch hier gibt es Geheimnisse im Leben jeder der Frauen.
Und dann ist da noch Lenas Tod. Die Frage ist, ob und wie er mit den Geschehnissen von damals zusammen hängt.
Erzählt wird außerdem eine Liebesgeschichte, die sich langsam aus den Konventionen befreien muss.
Am Ende geht es nur noch zweitrangig darum, wer der Mörder ist. Viel interessanter ist, ob es den Frauen gemeinsam gelingt, sich von den Schatten der Vergangenheit zu befreien. Und dann findet auch der Anfang der Geschichte seinen Sinn. 

Insgesamt ein nachdenklich stimmendes Buch. Über Wünsche und Träume junger Mädchen, und wie ein einziges Ereignis es schafft, diese zu verändern oder gar zu zerstören. 7 Einzelschicksale zusammengepackt in einem spannenden Roman. Das Lieblingsbuch meines Sommer 2014. Durch Zufall darüber gestolpert, gelesen auf Mallorca, von einer mallorquinischen Schriftstellerin.

Über Katrin Rodeit:

Katrin Rodeit wurde am Rande der Schwäbischen Alb in Ulm geboren und ist dort aufgewachsen. Nach dem Abitur studierte sie Betriebswirtschaft an der Berufsakademie in Heidenheim und arbeitete im Vertrieb von Leasinggesellschaften als Spezialistin für Baumaschinen und Lkws.
Mittlerweile lebt sie mit ihrem Mann und den beiden Kindern in der Nähe von Ulm. Ihre freie Zeit widmet sie fast ausschließlich dem Schreiben.

Die Krimireihe um die Ulmer Privatdetektivin Jule Flemming erscheint im Gmeiner-Verlag. Bereits erschienen sind „Mein wirst du sein“ (Juli 2013) und „Gefährlicher Rausch“ (Juli 2014). Im Juli 2015 erscheint der dritte Band der Serie, weitere sind in Planung.
Zu den beiden bereits erschienenen Büchern werdet ihr in nächster Zeit noch etwas ausführlicher informiert. 🙂

Mein_wirst_du_sein_RLYngefährlicher rausch

Ganz herzlichen Dank, Katrin, dass du so kurzfristig eingesprungen bist! ❤

{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Mara Lang

9 Jul

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Autor: Sabrina QunajSternensommer
Titel: 
Sternensommer
Seitenzahl: 325 Seiten
Verlag: im.press
ISBN: 978-3-646-60060-5
Veröffentlichung: Juni 2014
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Ich kann Elfen nicht ausstehen und Engel mag ich auch nicht sonderlich – ein bisschen untypisch für eine Fantasy-Autorin, ich weiß.
😉 Aber das war der Grund, weshalb ich noch keines von Sabrina Qunajs Büchern gelesen hatte. Als nun Sternensommer bei Impress erschien, in dem eine ganz andere Spezies die Hauptrolle spielt, war klar, dass diese Geschichte auf meinen Kindle muss. 

Die Autorin macht uns im ersten Kapitel mit einer Hauptfigur bekannt, die dem amerikanischen Jungmädchen-Klischee entspricht: Dilia, 16, reich, schön, verwöhnt und unglaublich affektiert. Dann wohnt sie auch noch in Vegas, fährt einen Sportwagen – natürlich! –, besucht eine teure Privatschule und lässt andere andauernd spüren, wie minderbemittelt sie sind. Die Geschichte spielt im Sommer, genauer gesagt, am letzten Schultag und Dilia sehnt ihren Urlaub unter Palmen herbei …

Hier heißt es für den Leser dranbleiben und abwarten. Denn bald liest man zwischen den Zeilen, dass hinter Dilias Fassade etwas anderes steckt und schon will man herausfinden, was. 

Sie liebte den leicht modrigen Kellergeruch hier unten, der bewies, um was für ein altes Gemäuer es sich handelte, und der nur leicht von der Parkettpolitur überlagert wurde. Hier war sie alleine, hier musste sie nicht lächeln oder die Hübscheste sein. Hier gab es nur die Musik, die sie langsam davontrug, während sie sich in erotischer Anmut dazu bewegte, als wäre sie eine mexikanische Tänzerin wie ihre Mutter. Jeder einzelne Ton brachte ihr Blut mehr in Wallung. Im Tanz zeigte sich ihr Temperament, das sie verborgen hielt, um anderen zu gefallen …

Die zweite Hauptfigur ist Emrys Lork – ich fand den Namen Lork so witzig, denn es gibt ein Computerspiel für Kinder, das sich um einen grünen Außerirdischen namens Lork dreht. J Emrys ist in Dilias Augen ein Verlierer, allerdings einer von der hyperintelligenten Sorte, denn er ist klug und außerdem ziemlich arrogant. Und man ahnt es: Die beiden treffen einander in den Ferien wieder, als Dilia von ihrem Vater in ein Sommerlager geschickt wird: 

Ein zynisches Lächeln schlich sich um Emrys’ Mundwinkel, als er sich wieder fasste.
„Verlaufen?“, fragte er sie und sah sich übertrieben auffällig um. „Ich sehe hier weder ein Shoppingzentrum noch ein überteuertes Elite-Restaurant.“ Sein abschätziger Blick glitt an ihr hinab und blieb auf ihren verflucht teuren Schuhen haften, die im Schotter steckten.

Wie man sieht, spielt die Autorin anfangs gekonnt mit Klischees. Dann aber nimmt die Geschichte einen wunderbaren Verlauf, ganz anders als erwartet, und bald fragt man sich kribbelig, was da wohl noch kommen wird. Besonders gut gefallen hat mir auch Emrys’ kleiner Bruder Freddy, der Dilias wahren Charakter hervorkehrt. Ihre Entwicklung ist schön mitzuverfolgen und dennoch bleibt sie sich selbst immer treu, genau wie Emrys, der sich zwar angepasst hat, aber eben kein Mensch ist. 

„All das ist miteinander verbunden – durch mich. Ich bin der Herzschlag dieses Systems.“

Sternensommer ist eine romantische Geschichte für alle, die sich auch mal an etwas Neues wagen wollen. Der Science-Fiction-Anteil ist gering und fügt sich angenehm in die hochexplosive Beziehung zwischen Dilia und Emrys ein, deren ständiger verbaler Schlagabtausch für die richtige Würze sorgt. Ein tolles Sommerbuch, ideal für Lesestunden am Strand oder unter dem Sternenhimmel!

Über die Autorin:

Mara Lang 2

Mara Lang, Jahrgang 1970, begann in ihrer Jugend zu schreiben, als ihr der Lesestoff ausging. Die Geschichten von C. S. Lewis und Michael Ende begründeten ihr Faible für Phantastik. Hin- und hergerissen zwischen Buch und Film wollte sie ursprünglich Filmregisseurin werden, um ihrer Phantasie Leben einzuhauchen, wählte dann aber das Studium zur Diplompädagogin und fabriziert heute Kopfkino für ihre Leser. Mara Lang lebt und arbeitet in Wien.

Von Mara sind bisher folgende Bücher erschienen:

Masken_Mara Lang Der Puls von Jandur Das Herz von Jandur Zehn Mal fantastische Weihnachten

Vielen lieben Dank, Mara, dass du bei unserem Sommerspecial mitgemacht hast!

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