Im Augenblick der Angst [Rezension]

Autor: Marcus Sakey
Titel: Im Augenblick der Angst
Seitenzahl: 400
ISBN: 978-3453435155
Verlag: Heyne

 

 

Zum Inhalt:

Tom und Anna finden ihren Untermieter tot in seiner Wohnung. Und Geld, versteckt in der Küche. Viel Geld. Herrenlos. Geld, das sie gut gebrauchen können. Sie entschließen sich, das Geld zu behalten. Der Polizei nichts zu verraten.

Sie ahnen nicht, wie sehr sie diese Entscheidung bereuen werden. Denn mit einem Mal verwandelt sich ihr Alltag in eine Hölle aus Mord und Gewalt.

Meine Meinung:

Durch den Klappentext dachte ich sofort, dass ist ein Thriiler für mich. Meine Erwartungen waren recht hoch, vor allem als dann auch noch auf dem Umschlag ein Aufkleber mit der Aufschrift Top-Thriller klebte.

Nun ja, meine Erwartungen wurden leider nicht erfüllt.

Was vielleicht in erster Linie daran liegt, dass ein Thriller für mich gar nicht blutig und erschreckend genug sein kann. Diese beiden Faktoren kamen in diesem Buch für mich zu kurz und so war es für mich eher ein Krimi mit einigen Thrill-Momenten. Vieles war mir zu vorhersehbar.

Zwei Sterne aber dennoch dafür, dass ich das Buch beendet habe und relativ gut unterhalten wurde. Auch wenn es für mich kein Top-Thriller war.

SaFi

Fünf – ein Geocaching-Krimi [Rezension]

Autor: Ursula Poznanski
Titel: Fünf
Seitenzahl: 384
ISBN: 978-3805250313
Verlag: Wunderlich

 

 

Zum Inhalt:

Eine Frau liegt tot auf einer Kuhweide. Ermordet. Auf ihren Fußsohlen: eintätowierte Koordinaten. An der bezeichneten Stelle wartet ein grausiger Fund: eine Hand, in Plastikfolie eingeschweißt, und ein Rätsel, dessen Lösung zu einer Box mit einem weiteren abgetrennten Körperteil führt. In einer besonders perfiden Form des Geocachings, der modernen Schnitzeljagd per GPS, jagt ein Mörder das Salzburger Ermittlerduo Beatrice Kaspary und Florin Wenninger von einem Leichenteil zum nächsten. Jeder Zeuge, den sie vernehmen, wird kurz darauf getötet, und die Morde geschehen immer schneller. Den Ermittlern läuft die Zeit davon, sie ahnen, dass erst die letzte Station ihrer Rätselreise das entscheidende Puzzleteil zutage fördern wird …

Meine Meinung:

Dies ist mein erstes Buch der Autorin. Da ich selber Geocacherin bin, bin ich mit hohen Erwartungen an das Buch gegangen. Leider wurde ich etwas enttäuscht…

Auf der einen Seite muss ich sagen, dass sich das Buch ganz gut liest. Auf der anderen Seite fehlt mir bei einigen Hauptpersonen doch auch etwas mehr Tiefgang. Des weiteren kam ich mir ab und an vor, wie auf einer Werbeveranstaltung für Geocaching bzw. die Website.

Das Thema ist spannend, die Umsetzung für mich leider nicht. Was passierte, passierte einfach, ohne dass sich bei mir ein Spannungsbogen aufbaute. Schade, ich hätte deutlich mehr erwartet.

SaCre

Wall of Fame – Mär. 2012

Unsere Highlight-Bücher des Lesemonats März 2012!

SaCre

SaFi

Der Junge, der Träume schenkte [Rezension]

Autor: Luca Di Fulvio
Titel: Der Junge, der Träume schenkte
Seitenzahl: 783
ISBN: 978-3404160617
Verlag: Bastei Lübbe

 

 

Zum Inhalt:

Cetta flieht aus Ihrem Elternhaus in Italien – sie will nach Amerika mit ihrem kleinen Sohn Natale. In Amerika angekommen wird aus Natale Christmas, da jemand Cetta falsch versteht, als sie den Namen angibt. Im New York der frühen 1900er-Jahre herrschen Gewalt und Armut. Nur die stärksten überleben – so wie hoffentlich auch Cetta und Christmas. Beide geben niemals auf und kämpfen für ihre Träume und ihr Glück.

Meine Meinung:

Zunächst war ich fast ein wenig geschockt über die doch häufig vorkommenden Sex- und Gewaltszenen – der Titel des Buches und das Cover haben mich doch etwas anderes erwarten lassen. Ganz allmählich wurde mir dann aber bewusst, dass das New York der heutigen Zeit nichts mit dem von damals zu tun hat. Und das diese Zeit, in der das Buch spielt, generell eine völlig andere war, als die heutige.

Im ersten Moment erschloss sich mir auch nicht, warum dieser Titel als deutscher gewählt wurde. Doch dann kam ich für mich zu dem Schluss, dass er mehrfach Sinn macht: in Bezug auf Ruth und das Radio und generell in Bezug auf Christmas Wesen.

Ein tiefgründiger, aber auch humorvoller und teilweise erschreckender Lesespaß.

SaFi

Der Trakt [Rezension]

Autor: Arno Strobel
Titel: Der Trakt
Seitenzahl: 368
ISBN: 978-3596186310
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

 

 

Zum Inhalt:

»Und wer bist du wirklich?«
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Meine Meinung:

Ich wagte mich gemeinsam mit dem Autor Arno Strobel in den Trakt. Ich fieberte mit Sybille Aurich mit, ich litt mit ihr und erlebte all die unglaublichen und unfassbaren Momente gemeinsam mit ihr. Wie ist das wohl, wenn man nicht man selbst zu sein scheint? Wie ist es wohl, wenn keiner weiß, wer du bist? Wenn auch dein Mann und deine beste Freundin dich plötzlich nicht mehr erkennen? Wie ist es wohl, wenn dein Sohn plötzlich nicht mehr zu existieren scheint? Wie ist es wohl, wenn dein ganzes Leben eine Lüge ist? Lesen! Dann wisst ihr es. Lasst euch von Arno Strobel mit auf diese unglaubliche Reise nehmen. Wirklich empfehlenswert.

SaCre

Room 27 – Zur falschen Zeit am falschen Ort [Rezension]

Autor: Mirjam Mous
Titel: Room 27
Seitenzahl: 272
ISBN: 978-3401066820
Verlag: Arena Verlag

 

 

Zum Inhalt:

Fin sitzt in einer Zelle der spanischen Polizei, weil man ihm vorwirft, eine Frau ermordet zu haben. Nur Valerie kann ihm helfen, seine Unschuld zu beweisen. Seit ihrer gemeinsamen Reise durch Spanien, denkt Fin nur noch an sie. Aber Valerie ist verschwunden und die Polizei findet immer mehr Beweise für Fins angebliche Tat. Allmählich wird ihm klar, dass Val nicht die ist, für die er sie bisher gehalten hat.

Meine Meinung:

„Shit, Val, ich glaube, ich habe eine Frau ermordet.“ Oder auch: zur falschen eit am falschen Ort.

Fin sitzt in Spanien im Gefängnis. Ganz allein. Dabei wollte er doch Urlaub machen. Fin möchte seinen älteren Bruder in Spanien besuchen. Die beiden planen eine gemeinsame Backpacker-Tour. Nach seiner Ankunft in Spanien erfährt Fin allerdings, dass sein Bruder (Model und Schauspieler) die einmalige Chance hat, an einem Projekt eines dort sehr bekannten Regisseurs teilzunehmen. Somit fällt die gemeinsame Tour leider aus. Fin gibt vor, wieder nach Hause zu fliegen. Doch in Wirklichkeit beschließt er, alleine durch Spanien zu reisen. Was soll denn schon großartig passieren?

Direkt am ersten Bahnhof trifft er auf das Geschwister-Paar Val(erie) und Stefano. Sofort ist Fin von der jungen Frau begeistert, und schließt sich den beiden an. Er ist so begeistert von ihr, dass er vor lauter Naivität nicht bemerkt, was um ihn rum passiert. Bis er schließlich eine tote Frau in einem Hotelzimmer auffindet, und anschließend verhaftet wird.

Die Idee des Buches, sowohl die Geschichte als auch die Umsetzung mit Zeitsprüngen/Rückblenden, haben mir gut gefallen. Den Anfang des Buches fand ich auch noch gut. Doch leider wurden Handlungsstränge sehr vorhersehbar. Auch kam mir Fin doch sehr übertrieben naiv vor. Bzw. ich hoffe eigentlich, dass niemand sich so naiv verhält. Auch fande ich den Schluss, das Aufeinandertreffen mit Stefano, doch sehr konstruiert.

Alles in Allem habe ich mir von dem Buch etwas mehr versprochen. Es lässt sich zügig lesen. Doch der ultimative Kick kam bei mir leider nicht auf.

SaCre

Wall of Fame – Feb. 2012

Unsere Highlight-Bücher des Lesemonats Februar 2012!

SaFi

Extrem laut und unglaublich nah [Rezension]

Autor: Jonathan Safran Foer
Titel: Extrem laut und unglaublich nah
Seitenzahl: 480
ISBN: 978-3596169221
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

Zum Inhalt:

Der Vater von Oskar, Thomas Schell, kam bei den Angriffen auf das WTC um. Er kann bis heute nicht begreifen, wieso. Vor allem stellt er sich aber die Frage, warum sein Vater ausgerechnet an diesem Tag in einem der Türme war.

Eines Tages findet er in einem Umschlag, auf dem Black geschrieben steht, einen Schlüssel. Dieser Umschlag samt Schlüssel befindet sich in einer blauen Vase, welche Oskar im Kleiderschrank seines verstorbenen Vaters findet. Er reimt sich zusammen, dass Black der Name eines New Yorker sein muss. Wenn er also Mister/Misses Black findet, erfährt er vielleicht, warum sein Vater am Tag der Anschläge im WTC war.

Eine abenteuerliche Suche beginnt für Oskar.

Meine Meinung:

Dieses Buch zu beschreiben, fällt mir unglaublich schwer. Was ich aber zu diesem Buch sagen kann: es hat mich bewegt. Ich habe beim lesen geweint aber auch gelacht und geschmunzelt, fasziniert die wunderbar gestalteten Seiten betrachtet und mich mit meinen eigenen Ängsten und Gedanken rund um 9/11 auseinandergesetzt.

Aber in erster Linie habe ich die ganze Zeit den Wunsch verspürt, Oskar auf seiner Suche zu begleiten.

9/11 gibt zwar den Rahmen der Handlung vor, steht aber nicht im Vordergrund. Trotzdem hat es mich einige Kraft gekostet das Buch zu lesen. Gerade der Schluss mit dem Daumenkino war zuerst sehr erschreckend für mich. Doch dann konnte ich Oskars Wunsch die Zeit zurückzuspulen nur zu gut nachvollziehen.

Ein wunderbares Buch, welches mich sehr berührt und nachdenklich zurückgelassen hat.

SaFi

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