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Wir freuen uns auf… Neuerscheinungen Juni 2015

17 Mai

Der Sommer nähert sich mit großen Schritten. Und auch die Verlagsvorschauen füllen sich immer mehr. Für den Juni ist es gefühlt aber noch relativ ruhig. 🙂 Was gut ist, da aus Mai mit Sicherheit noch das eine oder andere liegen bleiben wird.

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[Rezension] Die Seiten der Welt | Kai Meyer

25 Sep
1 Buch - 2 MeinungenDie Seiten der Welt
 
Titel: Die Seiten der Welt
Autor: Kai Meyer
Seitenzahl: 560 Seiten
Genre: Jugendbuch,  ab 14 Jahren
Verlag: Fischer FJB
ISBN: 978-3-8414-2165-4
Veröffentlichung: 25. September 2014
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Zum Inhalt:

Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher. (© Fischer FJB)

Meinung SaCre:

„Zwischen all den Papieren und Büchern fand sie schließlich, was sie suchte. Ein schmales Leszeichen aus Pappe, nur mit einem einzigen Wort bedruckt: Libropolis. Als sie mit der Fingerspitze darüberfuhr, war es, als wimmelten Flöhe unter ihrer Haut. Das Ding mochte unscheinbar aussehen, aber es war bis in die letzte Faser von bibliomantischer Energie erfüllt.“ (Seite 120)

Ich muss sagen, dass ich bisher noch kein Buch von Kai Meyer gelesen habe. Daher habe ich mich umso mehr auf „Die Seiten der Welt“ gefreut.

Schnell gelingt der Einstieg in die Geschichte um Furia  und ihrem Seelenbuch. Und sofort merkt man: der Autor hat sich hier richtig was einfallen lassen! Das Seelenbuch ist eine tolle Sache, dann gibt es diese putzigen Origami-Tierchen  – ich möchte auch so eins zuhause haben! 🙂
Zu Beginn erfährt man recht viel über Furias Familie, die Faerfax‘, und deren Bezug zu Büchern.

Die Welt, die Kai Meyer entworfen hat, ist unglaublich detailliert beschrieben und für mich sehr einzigartig. Alles dreht sich um Bücher. Und so hat er einen tollen Plot gestrickt, zu dem auch die Nebencharaktere passen. Das ganze Weltbild ist einfach stimmig.

Für mich persönlich ist die Geschichte aber an manchen Stellen etwas ausgeufert. Hier und da hätte ich mir eine etwas straffere Erzählung gewünscht, etwas weniger „Drumrumerzählen“ und dafür mehr „Vorankommen“. Einige Passagen haben sich für mich etwas in die Länge gezogen. Aber das ist einfach mein persönliches Empfinden.
Die Aufmachung des Buches finde ich einfach wunderschön und sehr passend. Dazu auch die großartige Kampagne des Fischer Verlages.

„Bibliomanten hatte diese Stadt für Bibliomanten erschaffen. Wer ein Seelenbuch trug, hatte unbeschränkten Zutritt, durfte nach Herzenslust in den übervollen Antiquariaten stöbern oder neue Bücher erwerben, die anderswo nicht erhältlich waren.“ (Seite 174)

„Die Seiten der Welt“ ist mein erstes Buch von Kai Meyer, aber mit Sicherheit nicht mein letztes. Der Autor kann mit einer toll inszenierten Welt, die sehr gut durchdacht ist, punkten und so für bibliomantische Lesestunden sorgen!

Von mir gibt es knappe 4 Herzen für Kai Meyers „Die Seiten der Welt“.

4

PS: heute ist definitiv SaFi für den längeren Part der Rezi zuständig 😀

Meinung SaFi:

Neue Bücher von Kai Meyer gehören für mich mittlerweile zum Lese-Pflichtprogramm – „Asche und Phönix“ fand ich toll und mit „Phantasmen“ hat der Autor sich auf die Liste meiner Lieblingsautoren geschrieben. Auf „Die Seiten der Welt“ habe ich mich daher natürlich sehr gefreut.

„Das Blatt teilte sich, spaltete sich in einer Vorder- und eine Rückseite, die an Furias Handflächen hafteten. Dazwischen wurde ein Leuchten sichtbar, ein goldener Schein, dessen Intensität ihre Erwartungen bei weitem übertraf. Er strahlte aus der Bindung herauf, griff auf die Oberflächen des Seitenherzes über und machte dort eine zweite Beschriftung sichtbar.“ (Seite 280)

Unterhaltungstechnisch hat „Die Seiten der Welt“ ganz schön viel zu bieten – spannungsgeladene Szenen, gut geschriebene Dialoge und eine Menge Stoff zum Rätsel raten. Nach einem ruhigen Start, der aber alles andere als langweilig ist (man lernt ein bisschen was über die Bibliomantik, die Familie Faerfax und deren Bibliothek), wird es mit einem Mal richtig spannend. Und auf den vielen folgenden Seiten wird man dann so manches Mal überrascht. Sei es durch die Unvorhersehbarkeit der Dinge, den Einfallsreichtum des Autors oder durch neue Entdeckungen.

Kai Meyers Einfallsreichtum, der mich bislang immer völlig faszinieren konnte, nimmt mit seinem neuen Buch neue Dimensionen an. Direkt auf den ersten Seiten laufen einem Origami-Vögel, Ypsilonzett und ein Schimmelrochen über den Weg. Im weiteren Verlauf tummeln sich auf den Seiten des Buches dann immer mehr Figuren, die ihresgleichen suchen – Mater Antiqua, die Umgarnte, diverse Exlibri und noch viele mehr.

Die Grundidee der Geschichte finde ich einfach phantastisch. „Die Seiten der Welt“ ist nicht bloß ein Buch über Bücher. Mit der Zeit wird klar, dass hinter der Grundidee ein solides und gut durchdachtes Gerüst steht, dem absolut tolle Ideen zugrunde liegen. Man wandelt auf vielen Pfaden durch das Buch, und diese Pfade haben so manche Abzweigung. Wenn man aber die Augen offen hält, ist die Gefahr des Verlaufens aber verschwindend gering.

„Ungewöhnlich war die fleckige Rinde der Stämme und Wurzelranken, und als Furia sich vorbeugte und genauer hinsah, entdeckte sie, dass das Holz übersät war mit Buchstaben. Sie hatten sich durch das Wachstum der Bäume verzogen wie eingeritzte Initialen von Liebespaaren, hatten sich aufwärts in die Längegestreckt oder bildeten bizarre Wellenmuster. Dennoch war nicht zu übersehen, dass es sich um gedruckte Zeilen handelte, ganze Buchseiten, nicht aufgeklebt wie auf einer Litfasssäule, sondern eingewachsen in die Oberflächen der Baumriesen.“ (Seite 326/327)

Die Geschichte der Bibliomantik ist wunderbar in die eigentliche Geschichte integriert. Man erfährt aus allen Richtungen etwas über die Ursprünge und die Entwicklung, die immer mal wieder durch Intrigen und Missgunst in höchster Gefahr war. Alles das bildet mit den Geschehnissen im Hier und Jetzt ein rundes Gesamtpaket, das das mein Leserherz absolut gewinnen konnte.

Sehr gefallen hat mir, dass der Autor darauf verzichtet hat, seine Hauptprotagonistin Furia durch die ständig wechselnden Gefühle einer typischen Jugendbuch-Liebe irren zu lassen. Eine kleine Liebesgeschichte gibt es zwar, aber diese gestaltet sich eher zurückhaltend und Furia kann sich voll und ganz auf die vor ihr liegenden Aufgaben konzentrieren.

Furia Salamandra Faerfax ist eine tolle Protagonistin, die das Buch und die Geschichte, die auch die ihre ist, ohne Probleme tragen kann. Mit der Unterstützung von Cat und Finnian geht sie über ihre Grenzen hinaus, kämpft für das, was ihr wichtig ist und macht eine stetige Entwicklung durch – von der harmlosen Buchliebhaberin zur mutigen Kämpferin für die gute Sache.

„Wieder spürte sie tief in sich einen Schmerz, den wohl nur Bibliomanten in solch einer Intensität empfinden konnten: Das Buch in ihren Händen und das Exemplar ihrer Mutter würden unwiederbringlich verloren sein, wenn sie sie für den Sprung genutzt hatten.“ (Seite 471)

„Die Seiten der Welt“ ist eines dieser Bücher, das ich mir total gut auf der großen Leinwand vorstellen kann. Während des Lesens hatte ich so viele Bilder vor Augen, stellte mir dies und das vor, überquerte mit Furia den Zugang zu Libropolis… Bereits nach wenigen Seiten wusste ich, dass ich „Die Seiten der Welt“ lieben werde. Und so ist es dann schlussendlich auch gekommen. Buchliebe deluxe.

5

 Interview mit Kai Meyer zu „Die Seiten der Welt“ – Teil 1Teil 2

 

[Rezension] Phantasmen | Kai Meyer

9 Apr
PhantasmenTitel: Phantasmen
Autor: Kai Meyer
Seitenzahl: 400 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58292-8
Veröffentlichung: 14. März 2014
Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Leseprobe

Zum Inhalt:

Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich.
An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen.
Dann erscheinen die Geister.
Doch diesmal lächeln sie.
Und es ist ein böses Lächeln. (© Carlsen)

Phantasmen_Artikelbild

Meine Meinung:

Geister, die an den Stellen auftauchen, an denen die Menschen einst gestorben sind. Geister, die sich nicht bewegen, aus der Körpermitte heraus leuchten und so dem Totenlicht seinen Namen gegeben haben. Super. Mit seiner Idee konnte Kai Meyer mich direkt einfangen – und dass im Prinzip schon als ich lediglich den Klappentext las und von der ersten Seite des Buches noch ziemlich weit entfernt war. Seit ich also erfahren hatte, dass es ein neues Jugendbuch des Autors geben wird, stieg die Vorfreude fast täglich.

„Wie alle Geister hatte er sein Gesicht der Sonne zugewandt. Das war die einzige Bewegung, zu der sie fähig waren. Drehten sich unendlich langsam mit der Sonne von Osten nach Westen, blieben dabei auf der Stelle stehen, sagten nichts, taten nichts. Blickten nur mit leeren Mienen mitten ins Licht, als erinnerten sie sich an etwas, das sie schon einmal gesehen hatten.“ (Seite 13)

Zu meiner großen Freude merkte ich recht schnell, dass ich „Phantasmen“ verfallen bin. Und noch eines war mir recht schnell klar: Der Autor belässt es nicht bei seiner starken und einfallsreichen Grundidee. Er spinnt diese immer weiter, lässt neue Aspekte einfließen und gestaltet sie weit reichender, als es zunächst den Anschein hat und verleiht ihr einen gruselig wirkenden Touch.

Mit Rain, ihrer jüngeren Schwester Emma, und dem Norweger Tyler schickt der Autor Charaktere ins Rennen, die er nicht bis ins kleinste Detail beschreibt. Meiner Meinung nach ist dies auch gar nicht nötig. Man erfährt trotzdem genug und mir gelang es dennoch problemlos, mich in sie, ihre Gedanken und Taten hineinversetzen zu können. Die Nebenfiguren runden die Geschichte der Phantasmen wunderbar ab und passen hervorragend ins Gesamtbild – gut ausgeklügelte Charaktere, von denen jeder einen gewissen Anteil an der Geschichte hat.

„Dann waren sie da, von einem Augenblick zum nächsten.
Nichts hatte ihr Kommen angekündigt. In einem weiten Radius wurde die Wüste abrupt in Helligkeit getaucht. Buschwerk warf verästelte Schlagschatten über den Sand. Außerhalb des Totenlichts reflektierten Tieraugen den grellweißen Schein.“ (Seite 31/32)

Spannend und mitreißend beginnt die Geschichte. Gleichermaßen geht es dann eigentlich auch die ganze Zeit über weiter. Der Punkt, an dem die Eltern von Rain und Emma als Geister erscheinen und mit all den anderen Opfern des Flugzeugabsturzes plötzlich anfangen, böse zu lächeln, ist recht früh erreicht. Somit gibt es ausreichend Platz für weitere Fragen und Mysterien. Und diesen Platz weiß der Autor hervorragend zu füllen.

Der Fokus der Geschichte verschiebt sich dadurch leicht, verliert aber dennoch nie den Ausgangspunkt aus den Augen. Auch, wenn dann am Ende doch alles ganz anders zu sein scheint, als man anfangs noch dachte. Das geheimnisvolle und böse Lächeln der Erscheinungen ist dabei nicht bloß für die Akteure im Buch ein Rätsel. Auch in meinem Leserkopf sammelten sich Fragen über Fragen. Auf die Antworten musste ich lange warten, doch sie kamen. Zugegebenermaßen habe ich auf den ersten Blick, beim ersten Lesen der aufklärenden Sätze, nicht immer alles gleich begriffen. In der Gesamtheit war jedoch alles schlüssig.

„Eine graue, spindeldürre Gestalt tauchte auf allen vieren aus dem Dunkel auf. Die Proportionen waren falsch, Arme und Beine viel zu lang, der Torso zu klein, der Kopf ein hängendes, haariges Ding. Das Wesen schrie sich die Lunge aus dem Hals, es war ein hoher, nicht enden wollender Ton.“ (Seite 176)

Es gab eine Stelle in dem Buch, an der ich für einen Moment nicht mehr weiter lesen konnte. Dieses Ereignis hat zwar mit der Geschichte zu tun, ist aber kein elementar wichtiger Punkt. Und doch wurde mit diesen wenigen Sätzen mein ganzes Lesegefühl umgekrempelt. Als ich den Moment, in dem mir fast die Luft weggeblieben ist, hinter mir hatte, konnte ich nur staunen, was Kai Meyer mit dieser Szene in mir ausgelöst hat. Dieses starke Empfinden beruht in erster Linie zwar auf meinen persönlichen Gedanken und Emotionen an einen ganz bestimmten Tag – doch ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen (vor allem Erwachsenen, die jenen Tag ähnlich bewusst wie ich in Erinnerung haben) nicht viel anders gehen wird. Kai Meyer beschwört mit seinen Worten in dieser Szene einfach unglaubliche Bilder hinauf. Und mich haben sie einen Moment sprachlos gemacht.

Alles in allem punktet „Phantasmen“ mit einer fantastischen Idee, tollen Charakteren, in die man sich hineindenken und auch fühlen muss, um sie vollends verstehen zu können, einer spannenden Story, der zu keinem Zeitpunkt die Luft ausgeht und einem Ende, das nach dem großen Showdown im ersten Moment vielleicht zu schlicht, im Endeffekt aber genau passen ist.

„Zweihundertdreißig Geister, die für alle Zeit am Himmel hingen. Sie standen aufrecht in der Luft, immun gegen die eisigen Temperaturen und Stürme, mehrere Tausend Meter hoch über dem Atlantik. Männer, Frauen und Kinder, die alle innerhalb eines Augenblicks in einem Feuerball ums Leben gekommen waren.“ (Seite 275)

Ich war bereits von meinem ersten Buch von Kai Meyer „Asche und Phönix“ begeistert. Mit „Phantasmen“ hat sich der Autor jetzt auf die Liste meiner Lieblingsautoren geschrieben. Wirkliche Kritikpunkte kann ich nicht benennen, weil ich schlicht und einfach keine gefunden habe – von der einen oder anderen, kleinen Verständnisschwierigkeit, wie oben erwähnt, mal abgesehen. Für mich ein rundherum gelungenes Jugendbuch und eine klare Leseempfehlung.

5SaFi

Wir freuen uns auf … Neuerscheinungen März 2014

16 Feb

Neuer Monat, neue Wunschbücher. Und wie viele es sind! Es ist eine wahre Wunschlistenexplosion!

Wir haben unseren Neuerscheinungspost etwas geändert. Durch klicken aufs Cover gelangt ihr zur Buchseite des Verlages. Wir hoffen, dass euch diese neue Übersicht so gefällt – ihr dürft uns gerne euer Feedback dazu geben. 🙂

Eure Bookwives – Sabrina & Sabrina ♥

most wanted_sacre….   …..    ………….. u1_978-3-596-85650-3Im Eifer des Gefuehls von Sarra Manning7025

Ein neues Buch von John Boyne! *habenmuss* Bisher konnte er mich mit „Der Junge mit dem Herz aus Holz“ und „Die unglaubliche Abenteuer des Barnaby Brocket“ mehr als begeistern. Natürlich muss sein neues Werk aus dem Fischer Verlag „So fern wie nah“ auch unverzüglich den Weg in meine Leselotte finden.
Von Sarra Manning habe ich „Was sich küsst, das liebt sich“ gelesen. Deutscher Titel und das Cover haben mich abgeschreckt. Die Geschichte um Neve hat mir aber richtig gut gefallen. So freue ich mich, dass mit „Im Eifer des Gefühls“ die deutsche Erstveröffentlichung zu „Unsticky“ erscheint (auch hier finde ich den deutschen Titel und das Cover wieder.. abschreckend! Sorry, wenn ich das so sage.). Ich habe mal wieder richtig Lust auf gute Chicklit Unterhaltung.
Mit Spannung erwarte ich auch den neuen Jugendthriller „Singe, fliege, Vöglein, stirb“ von Janet Clark. „Rachekind“ und „Sei lieb und büße“ konnten bei mir voll punkten. Ich freue mich wieder auf spannende Lesestunden!

 ………….Die Bestimmung - Letzte Entscheidung von Veronica RothVerliebt in Hollyhill von Alexandra PilzDer Weg der gefallenen Sterne von Caragh M OBrien6961

Der Abschluss der „Divergent“ Trilogie wird wohl von vielen sehnsüchtig erwartet! „Die Bestimmung“ hat mich begeistert, Teil 2 hat mich auf eine Achterbahnfahrt geschickt. Was macht die Autorin wohl im letzten Band „Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“ mit mir?
Verliebt in Hollyhill“ ist die Fortsetzung zu „Zurück nach Hollyhill“ – letzteres subt bei mir noch, ist aber in den nächsten Tagen dran. Aufgrund der durchweg positiven Meinungen bin ich guter Dinge, dass mir die Geschichte gefallen wird und ich so auch am zweiten Teil Interesse haben werde. 🙂
Die Birthmarked-Trilogie endet mit „Der Weg der gefallenen Sterne“ – hier geht es um die Taschenbuch Ausgabe. Die beiden ersten Bände „Die Stadt der verschwundenen Kinder“ und „Das Land der verlorenen Träume“ haben mich überzeugt. Ich bin nun sehr auf die große Auflösung gespannt.
Soul Beach – Frostiges Paradies“ bekam von mir zwar etwas Kritik, konnte mich aber trotzdem überzeugen. Beim zweiten Band „Soul Beach – Schwarzer Sand“ sticht das Cover wieder genauso ins Auge, wie beim Trilogieauftakt. most wanted_safi…………………………………csm_9783548286099_cover_f2fd276d6aFreitags in der Faulen Kobra von Stefan Nink

Was soll ich sagen? Das Cover von „Winter People – Wer die Toten weckt“ sieht richtig toll aus und passt perfekt zum Klappentext, der sehr vielversprechend klingt, wie ich finde. 🙂 Und Geister in einem Thriller hatte ich auch noch nicht, wenn ich mich richtig erinnere…
Siebeneisen ist zurück – wurde auch Zeit. 🙂 „Donnerstags im Fetten Hecht“ – den Debütroman von Stefan Nink – fand ich einfach toll. Witzig, spannend und informativ. (Meine Rezi dazu findet ihr hier.) Ich werde mir also nicht entgehen lassen, wenn sich Siebeneisen in „Freitags in der Faulen Kobra“ auf die Suche nach einer Ganesha-Statue macht, während ihn seine Freunde vom Teehaus »Zur Faulen Kobra« aus unterstützen.

……….       …………. .Wenn ihr uns findet von Emily Murdoch9783551582928produkt-8581

Nach der Leseprobe von „Wenn ihr uns findet“ hätte ich am liebsten direkt weiter gelesen. Ich brenne förmlich darauf, zu erfahren, wie es mit den Schwestern Carey und Jenessa weiter gehen wird…
Schon wieder Geister. Diesmal aber in einem Jugendbuch – dem neuen von Kai Meyer. Mein erstes Buch des Autors war „Asche und Phönix“ (hier geht es zur Rezi) und es hat mir richtig gut gefallen. Nun bin ich auf „Phantasmen“ gespannt.
Ich weiß gar nicht warum, aber bislang ist die Partials-Trilogie von Dan Wells komplett an mir vorbei gegangen. Ändert sich aber die Tage, wenn Teil 1 „Aufbruch“ bei mir einzieht. Und im Anschluss daran, da bin ich mir ziemlich sicher, wird direkt „Fragmente – Partials 2“ gelesen.

Und das Buch/die Bücher, die uns beide interessieren, zeigen wir euch in Zukunft wie folgt:

…………………….most wanted_sacremost wanted_safiu1_978-3-8414-2219-4SaCre: Sybille Bachar vom Fischer Verlag hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht. Nach dem Lesen der Inhaltsangabe war mir klar, dass die Geschichte von David Levithan für mich interessant sein könnte.
SaFi: Im Prinzip kann ich nichts anderes schreiben als SaCre. Außer vielleicht noch, dass ich das Cover sehr interessant finde…

Außerdem freuen wir uns noch auf:

……….. Strawberry Summer von Joanna Philbin Crusher - Traue niemandem von Niall Leonard HALF BAD Das Dunkle in mir von Sally Green 9783839001592

……….. 41JYATjxnWL 7043 7018 6978

…………produkt-9886 Mehr als das von Patrick Ness Ich kann dich sehen von Jaye Ford Extence_GDas_unerhoerte_Leben_des_Alex_144366

[Rezension] Asche und Phönix | Kai Meyer

21 Jan
Asche und PhönixTitel: Asche und Phönix
Autor: Kai Meyer
Seitenzahl: 464 Seiten
Verlag: Carlsen
ISBN: 978-3-551-58291-1
Veröffentlichung: November 2012
Empfohlenes Lesealter: ab 14 Jahren
Leseprobe

Zum Inhalt:

Parker Cale ist der Jungstar in Hollywood. Durch seine Rolle als Phoenix Hawthorne in den „Glamour“-Filmen bekannt, führt er ein sorgenfreies Leben mit allerlei Geld und vielen, vor allem weiblichen, Fans. Doch Parker hat genug von diesem Leben. Er will ausbrechen und sagt sich während der Premiere des dritten Teils von „Glamour“ vor laufenden Kameras von seinem Vater los, der Produzent der Filme ist und auch sonst einen großen Anteil an Parkers Erfolg hat.
Wie der Zufall es will, trifft Parker anschließend in seiner Hotel-Suite auf Ash – eine „Unsichtbare“, die nirgends zuhause ist und ihn, als Zimmermädchen verkleidet, um sein Bargeld erleichtern will. Die beiden einigen sich auf einen Handel: Parker verrät Ash nicht und Ash hilft Parker unbemerkt von den Paparazzi aus dem Hotel zu fliehen. Beide ahnen nicht, dass dies erst der Anfang eines großen Abenteuers ist und dass bald nicht bloß Reporter hinter ihnen her sein werden. Denn eine viel größere Macht hat es auf Parker abgesehen…

Asche und Phönix_Artikelbild

Meine Meinung:

Vom Klappentext erfährt man über den Inhalt ja recht wenig – zum Glück. Dass es sich bei „Asche und Phönix“ um ein Fantasy-Buch handelt, ist aber von vornherein klar. Umso überraschter war ich, dass der Anfang des Buches so gar nicht fantasymäßig dahergekommen ist. Auf den ersten Seiten, während der ersten Kapitel, war es für mich schlicht und einfach ein tolles Jugendbuch. Die Fantasy schleicht sich langsam in die Geschichte ein und entfaltet sich Schritt für Schritt – im Buch und im Kopf des Lesers. Für mich, bei der Fantasy noch nicht so lange auf der Leseliste steht, war es so ein rundherum angenehmer Start.

„Was in London geschehen ist, weiß er längst, und jetzt gerade malt er sich die Konsequenzen aus. Schwelgt in der Vorstellung kommenden Blutvergießens. Denn Blut wird fließend, das steht fest. Es wird Strafen geben und Rache.“ (Seite 58)

Dieses angenehme Lesegefühl hatte auch auf den folgenden Seiten Bestand. Immer mehr wurde ich in die Geschichte von Ash und Parker hineingezogen und lüftete gemeinsam mit ihnen, Stück für Stück, das Geheimnis dieses Buches und befand mich in einer realen Welt, die viel mehr zu bieten hat, als es zunächst den Anschein hat.

„Asche und Phönix“ liegt eine absolut spannende und für mich neue Idee zugrunde. Und diese Idee hat Kai Meyer wunderbar umgesetzt – vor allem mit dem „Bösewicht“ namens Libatique und den Fähigkeiten und Mythen, die sich um seine Person drehen. Er verbindet das Reale mit dem Ausgedachten und liefert nachvollziehbare und logische Antworten auf all die Fragen, die in den Köpfen der Protagonisten und des Lesers entstehen.

Ash und Parker sind zwei tolle Protagonisten. Zu Beginn ein wenig wie Feuer und Wasser, lassen sie dann relativ schnell ihre Masken fallen und zeigen dem jeweils anderen und dem Leser ihr wahres Gesicht. So kann man wunderbar mit ihnen mitfiebern. Die Liebesgeschichte, die sich ja fast zwangsläufig zwischen den beiden entwickeln muss, fügt sich ohne großen Kitsch und ohne viel Aufsehen in die Geschehnisse ein. So wirkt dieser Part zu keiner Zeit störend und das Hauptaugenmerk liegt ganz klar auf der Geschichte an sich.

„Libatique war die fleischgewordene Nichtigkeit, das belangloseste aller belanglosen Gesichter in der Menge. Er war Grau auf Grau, war Glas auf Glas, und weit vom Glanz all jener entfernt, mit denen er seine Geschäfte macht.“ (Seite 222)

Der Autor hat die einzelnen Situationen und Begebenheiten im Buch stets mit absolut passenden Worten beschrieben. Im Allgemeinen flott und leicht verständlich, aber auch mysteriös, wenn es um den Grund hinter den spannenden Geschehnissen geht. Dem Alter entsprechend, wenn Ash und Parker miteinander reden. Bildhaft, wenn er die verschiedenen Orte und das Aussehen der Protagonisten beschreibt.

Bei aller Begeisterung gab es aber leider auch einige wenige Momente, in denen mein Wille weiterzulesen arg strapaziert wurde. Diese „Schwachstellen“ fielen für mich unterhaltungstechnisch – im Gegensatz zum Rest der Geschichte – einfach zu stark ab. Zum Glück konnte mich das Buch aber immer wieder rechtzeitig einfangen, wenn mein Durchhaltevermögen kurz davor war zu kapitulieren.

„Asche und Phönix“ ist ein tolles Fantasy-Jugendbuch in drei Akten. Mit seiner erfrischend neuen Idee hat Kai Meyer eine gelungene und „fantastische“ Geschichte niedergeschrieben, die mir im Großen und Ganzen ziemlich gut gefallen.

„Ash wartete darauf, dass eine Gestalt vor ihnen aus der Dunkelheit auftauchte, ein kriechendes Ding, das sich aus zu wenigen Körperteilen zusammengesetzt hatte und doch noch lebte und hasste und ihren Tod wollte.“ (Seite 272)

4SaFi

Ihr habt gewählt… Oldies but Goldies | Januar 2014

9 Jan

Diesen Monat waren beide Extreme in der Abstimmung vertreten: eindeutig vorne & denkbar knapp. 😀

ObG Jan2014 SaCrelina singt

ObG Jan2014 SaFiAsche und Phönix

Wir danken euch für eure Teilnahme. 🙂

Eure Bookwives – Sabrina & Sabrina ♥

Oldies but Goldies | Januar 2014

1 Jan

Neuer Monat – neue Abstimmung!

Ihr dürft wieder entscheiden, welche der genannten Bücher wir in diesem Monat für euch lesen und rezensieren sollen. Die Abstimmung ist bis zum 04. Januar – 23:59 Uhr geöffnet. (Für nähere Buchinfos einfach auf das Cover klicken.)

Wir sind gespannt und freuen uns auf eure Wahl! 🙂

SaCre

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SaFi

Die TherapieDas Labyrinth der WörterAsche und Phönix

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