Simply… Sabrina #1

21 Feb

Ihr Lieben,

da ich ab und zu das Bedürfnis habe, mal etwas privater und auch nicht nur über Bücher zu plaudern, gibt es nun die Kategorie „Simply… Sabrina“.
Hier werde ich einfach losschreiben und all das loswerden, was mir auf dem Herzen liegt. Ob buchig oder nicht, Serien, Ernährung, Sport, Alltagsstress… Wenn ich in einen Laberflash – besser: Schreibflash – gerate, ist das Thema relativ egal. 🙂

Zeit und ich – wir führen gerade eine Fernbeziehung. Zumindest, wenn es ums Lesen und Bloggen geht. Ok, das liegt natürlich nicht NUR an der Zeit, sondern auch an meinem Befinden.
Stress und Druck auf der Arbeit werden nicht weniger. Und den Ausgleich, den das Verschlingen von Büchern mir früher gegeben hat, gibt es mir zurzeit leider nicht. Wenn ich an einem Tag durchschnittlich 70 eMails bearbeitet habe, die alle mit laufenden Aufträgen zu tun haben, ist meine Motivation, abends zu lesen (sprich: aktiv weiterhin auf Buchstaben zu starren) und Beiträge zu schreiben (sprich: wieder vor dem Rechner sitzen und aktiv zu schreiben) momentan leider echt nicht besonders groß. Ich warte schon länger darauf, dass das besser wird. Aber die letzten 12 Monate ist das wirklich ein Auf und Ab.

Aber wie sieht mein Ausgleich aus? Zum einen mache ich wieder etwas mehr Sport.
Mit Freunden haben wir uns wieder für den „Color Obstacle Rush“ in Dortmund angemeldet und ich freue mich jetzt schon wieder riesig auf diesen Spaßlauf. Unsere Crew ist Team „WTF?! Where’s the finish?!“. Diesen Namen haben wir seit dem Color Run vor 2 Jahren. Und der passt, wie die Faust aufs Auge.  🙂 Also heißt es, wieder regelmäßig die Laufschuhe zu schnüren!

Außerdem war ich kürzlich mal wieder beim Yoga. Wer mich kennt, weiß, dass ich ungefähr so flexibel wie ein 3 Meter langes Stahlrohr bin. Aber trotzdem muss ich sagen, dass mir das einfach gut tut.
Ich habe einen zweistündigen Aerial Yoga Workshop mitgemacht. Und nachdem ich meine Angst, kopfüber aus dem Tuch zu hängen, überwunden hatte, habe ich es einfach nur genossen. Aber versteht mich nicht falsch; es war auch richtig anstrengend. Gleichzeitig war es allerdings auch schön für mich, mithilfe des Tuches Asanas besser ausführen zu können, als normalerweise. Ein Erfolgserlebnis also. Vor allem die Pose vom Bild war unglaublich. Danach habe ich mich gefühlt, als käme ich frisch von der Streckbank, als wäre ich ungefähr 5 cm größer.
Ich hoffe nun, dass der Kurs wieder in den wöchentlichen Kursplan aufgenommen wird, denn ich würde das gerne regelmäßig machen. Und auch im Hot Yoga (auch Bikram Yoga genannt) möchte ich mich versuchen.

Aber heute ist Dienstag – und da steht erst einmal KAPOW auf dem Plan. Der Name ist eine Abkürzung für „KArdio POwer Workout“. Die Stunde teilt sich nach der Aufwärmphase in zwei Abschnitte: zuerst der Workout Teil. Hier stehen einfache Bodyweight Übungen (sorry, ich finde das englische Wort einfach besser als „Eigengewicht“) auf dem Plan. Danach gibt es einen Tanzteil, der sich nach und nach aus neuen Elementen zusammensetzt. Dazu gute Musik und die 50 Minuten verfliegen wie im Rausch. Entwickelt wurde das Workout übrigens von einer Deutschen, Janine Brinkers.

Was ich außerdem abends von einem stressigen Arbeitstag ablenkt? SERIEN! Jaaaaa, ich bin ein Serienjunkie! *seufz* Aber hey, was gibt es auch so viele tolle Serien? Und dank Netflix, Amazon Prime und Sky Box Sets lassen sich prima zwei, drei oder noch mehr Folgen am Stück schauen. 🙂
Und was schaue ich mir aktuell an? Ich traue mich fast gar nicht, das hier alles aufzulisten. *hüstel*

Netflix:
Suits
Riverdale
Orphan Black
The Vampire Diaries
Fuller House
und ab Freitag startet Ultimate Beastmaster
(ich liebe ja auch Ninja Warriors Germany und wünschte
mir, auch so extrem sportlich zu sein)

TV:
Chicago Fire
Chicago PD
Chicago Med
Pretty Little Liars
Mistresses
Younger
Westworld

Und das sind nur die, die auch gerade im Moment laufen. Außen vorgelassen die begonnenen Serien, bei denen ich auf neue Staffeln warte, wie beispielsweise Game Of Thrones.
Passend dazu habe ich heute morgen beim Kaffeetrinken einen Bericht auf „RP online“ gefunden.

Und dann gibt es natürlich noch das große Thema Ernährung.
Im Januar habe ich Hannah Freys neues Buch „Zuckerfrei – die 40 Tage Challenge“ entdeckt. Nach kurzer Recherche war klar: ich möchte versuchen, 40 Tage auf Industriezucker zu verzichten.

Nachdem sich dann auch noch ein paar liebe Mitstreiter fanden, war klar, dass wir das Projekt an den Start gehen lassen. Ich hatte wirklich Respekt vor der ganzen Sache. Schließlich bin ich ein absoluter Zuckerjunkie. Ein Tag ohne Süßigkeiten? Fast unvorstellbar für mich. Und doch schlage ich mich bis heute sehr viel besser, als ich es jemals für möglich gehalten hätte! Und das auch dank der Unterstützung der Gruppe. ❤ für euch, Mädels!

Ich habe seit dem 2. Februar weder Chips, noch Schokolade, noch Gummibärchen, noch Kekse oder sonstiges gegessen. Und was noch viel besser ist: ich habe auch gar keine Gelüste danach. Selbst in Stress-Situationen nicht. Ich bin total erstaunt. Überrascht trifft es wohl eher.
Komplett auf zugesetzten Zucker zu verzichten ist nicht einfach. Wurst kaufen wird zum Abenteuer und der Warenkorb im Supermarkt füllt sich nicht mehr ganz so schnell, wie zuvor. Dafür landen Nahrungsmittel auf dem Tisch, mit denen ich vorher nicht gekocht habe, geschweige denn, mit denen ich mich beschäftigt habe: Hirse, Quinoa, Avocado – um nur ein paar zu nennen. Natürlich muss ich aber sagen, dass das Thema gerade zu Beginn sehr viel Zeit erfordert. Und während ich Lebensmittel, die wir noch im Haushalt haben (Lebensmittel wegschmeißen geht gar nicht!) noch aufbrauche, bin ich weitesgehend ohne Industriezucker. Und ich fühle mich echt gut! Ich merke jetzt schon eine Verbesserung meiner Haut, keinen Heißhunger mehr, keine Lust auf Süßigkeiten und ich habe das Gefühl, schneller satt zu sein.
Durch das Ausprobieren essen wir momentan so abwechslungsreich, wie nie zuvor. Allerdings muss man ehrlicherweise auch sagen, dass diese gesunde Ernährung die Haushaltskasse mehr belastet.

Wenn es mich nach einem Snack gelüstet, esse ich einen Roo’Bar (oh my, ich liebe diese Riegel) oder knabbere an meinen selbstgemachten Kokoswürfeln. Das ist mir momentan Süße genug. Und ich finde, dafür gibt es jetzt erst mal einen HAPPY DANCE!

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Ich hoffe, dass dieser „Zustand“ einfach noch gaaaaanz lange anhält und mein Körper auch etwas besser mitmacht. Denn der scheint kleine Entzugserscheinungen zu haben. Zumindest mein Blutzucker ist wirklich durcheinander. Aber ich hoffe, dass sich das bald reguliert.
Zwischendurch nutze ich Paleo-Rezepte. Diese sind nicht nur „clean“, sondern verzichten auch auf Getreide. Das soll laut Studien auch sehr gut bei Hashimoto sein und so bin ich gespannt, ob und welche Auswirkungen das auf meine Schilddrüse hat.
(Ihr seht also, mein Stoffwechsel stellt ein Problem dar.)
Vanessa hat dazu ebenfalls etwas geschrieben. Zu ihren beiden Beiträgen gelangt ihr >>hier<<.

Schwupps, da ist der erste Beitrag doch schon länger geworden, als gedacht. Aber das war es für heute. 🙂
Falls ihr durchgehalten habt: DANKE! ❤

Sabrina

5 Antworten to “Simply… Sabrina #1”

  1. carlinda 21. Februar 2017 um 12:23 #

    Bin mal gespannt wie das dusch hältst mit den Zuckerfrei, das möchte ich auch mal ausprobieren..
    Wenn von der Arbeit der Kopf voll ist , habe ich auch keine Lust zum lesen.
    lg carlinda

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    • bookwives 21. Februar 2017 um 12:34 #

      Danke, Carlinda. Gespannt bin ich auch. Und bisher läuft es echt gut. 😎

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  2. Friedelchen 22. Februar 2017 um 08:51 #

    Und während ich das hier gelesen habe, knabbere ich genüsslich an einem Donut 😀 Respekt für dein Durchhaltevermögen! Und ich hoffe wirklich, dass die stressige Zeit auf Arbeit bald ein Ende findet.

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  3. Nanni 22. Februar 2017 um 09:36 #

    Liebe Sabrina,
    ein spannender Beitrag. Ich würde mich sehr freuen, wenn du in dieser Rubrik mehr aus deinem Leben erzählst.
    Was das Bloggen angeht, stress dich nicht. So Zeiten hat jeder mal und letztendlich ist es ja auch nur ein Hobby.
    Ich bin total beeindruckt wieviel Sport du machst. Vor allem der Yoga Workshop klingt richtig klasse. Ich hoffe sehr, dass ich in nächster Zeit auch wieder mehr dazu komme, Sport zu machen.
    Ich bin auch seit 1.2. frei von Industriezucker. Und fühle mich damit genau so gut, wie du auch. Ich war sonst fast immer mittags total müde oder schlapp. Das ist jetzt komplett weg. Heißhungerattacken bleiben aus, ich trinke wieder mehr, meine Haut (ganz besonders die Kopfhaut) ist besser und ich habe auch echt noch ein paar Kilo abgenommen. Die ersten paar Tage waren schwierig, aber dann überwiegt einfach das gute Gefühl. Ich möchte auch nach den 40 Tagen keine Süßigkeiten mehr essen. Es gibt so viele leckere andere Lebensmittel, die eine tolle Alternative bieten.
    Das Problem mit dem Blutzucker hatte ich auch. Meine Freundin, die sich schon seit 2 Jahren nach LCHF ernährt, hat es mir so erklärt, dass der Stoffwechsel von Zucker auf Fett umstellt und dementsprechend versorgt werden muss. Wenn ich also morgens bemerke, dass ich Probleme mit dem Blutzucker bekomme, esse ich zwei, drei Energyballs, Mandeln oder Nüsse oder eine Avocado.
    Liebe Grüße
    Nanni

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  4. kielfeder 23. Februar 2017 um 13:35 #

    Liebste Sabrina,

    ich mag deinen privateren Einblick in dein Leben sehr gerne!
    Halte durch! Ich weiß, das ist so leicht gesagt, aber es kommen sicher auch wieder bessere Zeiten.
    Ich kenne das, wenn man nach einem langen Tag mit Worten und Buchstaben am Abend keine Lust mehr auf Bücher hat.
    Bei mir haben sich die Serien momentan auch echt durchgesetzt. Suits liebe ich eh schon ewig! ♥ Die ist soooo toll!!

    Ich drücke dich aus der Ferne!
    Ganz liebe Grüße
    Ramona

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