{Rezension} Talking as fast as I can | Lauren Graham

8 Jan

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Autor: Lauren Graham
Titel: Talking as fast as I can
Seitenzahl: 224 Seiten
ISBN: 9780425285176
Verlag: Penguin Random House
Veröffentlichung: 29. November 2016
Leseprobe
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Erster Satz: „If you’d asked me back at the beginning of my career to guess which character I was most likely to return to, fifteen years after I’d played her for the first time, there would have been only one answer.“ (Seite 3)

Lauren Graham, die den meisten von uns als Lorelai Gilmore („Gilmore Girls„) oder auch aus ihrer Rolle in „Parenthood“ bekannt ist, hat pünktlich zum Erscheinen von „Gilmore Girls: a year in a life“ ihr neues Buch veröffentlicht.

„Talking as fast as I can“ ist eine Sammlung von dreizehn sehr persönlichen Essays, die sich rund um das Leben der Autorin drehen. Sowohl privat, als auch als Schauspielerin.
Ausführlich beschreibt sie, wie es war, zum ersten Mal in die Rolle der Lorelai Gilmore zu schlüpfen. Und auch wie sich das zweite Mal anfühlte. Über ihre Rolle in „Parenthood“ weiß sie Interessantes zu berichten. Vor allem haben die Dreharbeiten sich sehr zu denen der „Gilmore Girls“ unterschieden.
Jede „Gilmore Girls“ Staffel wird von ihr noch einmal einzeln zusammengefasst und sie behandelt jeweils die Themen: was hat sich verändert, was es zum Thema Bekleidung und Haare zu sagen gibt, was sie an der Staffel liebte und was sie zur jeweils letzten Episode sagt. Und gerade Staffel 6, in der Lorelai und Rory sehr lange Streit haben, hat ihr auch persönlich zugesetzt.

„While I totally understood the need to keep the story moving in different directions, I have to admit I struggled with the Lorelai/Rory separation this year. It went on for a while, and Lorelai was so crabby with Rory for several episodes, not to mention that I missed my favourite scene partner.“ (Seite 82)

„The best part of this season: Episode 9, >>The Prodigal Daughter Returns<<, where Lorelai and Rory reunite! […] And that reunion hug was for real! We were both excited to get back to happier times.“ (Seite 83)

Wie es ist, in der Schauspiel-Branche erfolgreich zu sein, dabei aber Single-Status zu haben, darüber erzählt sie in „Before My REI Card: Some Thoughts on Being Single“.
Die Schauspielerin hatte auch mal die fixe Idee, Veganerin zu werden. Nur vor dem Hintergrund, darüber mit Ellen DeGeneres in deren Show sprechen zu können.
Geboren wurde sie in Honolulu, Hawaii. Doch schon recht früh zog die Familie nach Japan. Um diese Zeit geht es in „Fast Forward“.

Ihren Lebensgefährten Peter Krause, der in „Parenthood“ ihren Bruder spielte und auch in dem Gilmore Girls Revival eine kleine Rolle erhielt, lernte sie auf einer Preisverleihung kennen. Doch erst viele Jahre später wurde aus beiden ein Paar.

„Plus, if you’re meeting someone for the first time after three hours hair, makeup, and styling, you’ve already set the bar too high. There is no way they won’t be disappointed when you reveal your true self.
>>Hey, where were those boobs I was promised when I saw you up on the podium?<<
>>They’re, um – hey, look over there! Isn’t that Ryan Seacrest?<<“ (Seite 94/95)

Das Buch ist genauso geschrieben, wie ich es mir vorgestellt habe: rasant, persönlich, witzig. Lauren Graham hat kein Problem damit, Scherze auf ihre eigenen Kosten zu machen und einige Themen sehr ironisch zu behandeln. I like! 🙂
An englischen Büchern lese ich etwas länger. Doch hier sind die Seiten nur so durch meine Hände geflogen. Was Lauren zu berichten hat, ist wirklich total interessant und unterhaltsam.
Ich fand wirklich alle Essays richtig toll. Natürlich habe ich die beiden über ihre Rolle als Lorelai Gilmore am meisten genossen und diesen auch am meisten entgegen gefiebert.

„Talking as Fast as I Can“ von Lauren Graham ist eine Sammlung unterhaltsamer und witziger Essays aus dem Leben der Schauspielerin. „From Gilmore Girls to Gilmore Girls (and everything in between)“ trifft voll zu und bereitet Fans der Darstellerin vergnügliche Lesestunden.

Sabrina

3 Antworten to “{Rezension} Talking as fast as I can | Lauren Graham”

  1. Nanni 9. Januar 2017 um 07:20 #

    Guten Morgen, das klingt ja mal vielversprechend 🙂
    Im letzten Jahr habe ich ihren Roman gelesen (Titel habe ich leider vergessen) und der war ja eher nur so mittel gut.
    Allerdings stelle ich es mir auch schwer vor für Lauren Graham, der Rolle als Lorelei zu entkommen, da sicher sehr viele von ihr erwarten auch privat so zu sein wie sie.
    Liebe Grüße
    Nanni

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