{Autor empfiehlt Buch} Sommeredition 2014 | Marah Woolf

6 Aug

sommerspecial9_FINAL

Ich habe sie geliebtAutor: Anna Gavalda
Titel: Ich habe sie geliebt
Seitenzahl: 176 Seiten
Verlag: FISCHER Taschenbuch
ISBN: 978-3-596-15803-4
Veröffentlichung: 20. Oktober 2004
Leseprobe
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Es gibt Bücher, die liest man und es gibt Bücher, die bohren sich direkt ins Herz und dann gibt es Bücher, über die man lange nachdenkt. Das Buch von Anna Gavalda ist für mich so ein Buch. Es war eine Empfehlung von meiner Kollegin Eileen Janket und ich muss sagen, für mich ist das Buch ein echter Geheimtipp. Vielleicht kennt der ein oder andere den Film „Zusammen ist man weniger allein“. Das Buch dazu entstammt auch Anna Gavaldas Feder und mit Audrey Tautou in der Hauptrolle ist es in jedem Fall ein wahnsinnig sehenswerter Film.

Doch zurück zu „Ich habe sie geliebt“. Was hat mich an dem Buch eigentlich so begeistert? Im Grunde wird eine Dreiecksgeschichte erzählt, oder besser gesagt zwei. Einmal ist da ein junges Paar mit Kindern. Gefangen im Alltag verlässt der Mann seine Familie für eine Jüngere. So ein Kotzbrocken, möchte man am liebsten schreien und ihn schütteln. Vor allem wenn man im Laufe der Geschichte erfährt, wie romantisch die Sache zwischen den beiden angefangen hat. Und dann ist da der Vater des jungen Mannes, der seine Schwiegertochter trösten möchte und ihr seine eigene, ganz persönliche Liebes- und Dreiecksgeschichte erzählt.

Plötzlich erkennt man, dass im Leben eben nicht alles schwarz-weiß ist (was man eigentlich weiß, aber allzu oft vergisst). Natürlich erfordert es Mut zu gehen, aber wie viel Mut erfordert es eigentlich zu bleiben? Bedeutet eine Trennung nicht manchmal auch für den Verlassenen, dass dem Glück wieder Tür und Tor geöffnet werden? Ist das Verharren in alten Mustern nicht meist nur Angst einen Neuanfang zu wagen? Kann man einem Menschen vorwerfen, dass er tapfer genug war, sein Leben und sein Glück mit beiden Händen zu packen und festzuhalten?

Es ist etwas Komisches passiert, während ich dieses Buch las: Ich hatte Mitleid mit dem Mann, der bei seiner Frau und seiner Familie geblieben ist. Ich hatte Mitleid mit der Frau, mit der er verheiratet war, die er aber nicht geliebt hat und die er nicht glücklich machen konnte und wollte. Ich hatte Mitleid mit der zweiten Frau, zu der er sich nicht bekannt hat. Diese zweite Frau, die doch eigentlich das Miststück ist, weil sie eine Familie zerstört. Viel zu oft werden in Büchern diese Stereotypen bemüht, weil es so viel einfacher für den Leser und den Autor ist. Unbequem ist schwierig – für alle Beteiligten.

Aber gerade so ist es eben in dem Buch von Anna Gavalda. Es ist ein wunderschönes Buch voller Zwischentöne und unbequemer Wahrheiten. Ein Buch, das davon erzählt, dass Liebe das Schönste, aber auch das Schwierigste ist, was wir in unserem Leben zu bewältigen haben … und manchmal kann Liebe auch sein, wenn man geht.

Über Marah Woolf:

Marah WoolfMarah Woolf (Jahrgang 1971) ist das Pseudonym einer Schriftstellerin, die einer ganz neuen Generation von Autoren angehört: einer Generation, die sich nicht mehr auf Verlage verlassen will, wenn es darum geht, Bücher zu veröffentlichen, die ihren eigenen Instinkten vertraut – und Erfolg damit hat. Sie sagt: „Ich verstehe mich als Unternehmerin für mein eigenes Produkt“ (WDR) und legt dabei großes Talent an den Tag. Ihre Fantasy-Reihe „MondSilberLicht“ ist auf diese Weise zum Bestseller geworden und auch mit ihrer „Bookless“-Trilogie sorgt Marah Woolf bei Amazon, Lovelybooks und Co. für Begeisterungsstürme. „Ich hatte nie darüber nachgedacht, eine Buchzeile zu Papier zu bringen, aber plötzlich war da eine Idee und machte sich selbstständig“, erinnert sie sich auf ihrer Homepage an die Anfänge ihres Erfolgs. Dabei hatte sie, wie sie selbst schreibt, als berufstätige Mutter von drei Kindern eigentlich keine Zeit für Flausen im Kopf. Dafür, dass sie sich diese Zeit trotz allem genommen hat, sind ihr mehr als 230.000 begeisterte Leser ihrer MondSilberLicht-Reihe dankbar. Inzwischen sagt sie deshalb: „Heute kann ich jedem nur raten, seine Flausen einzufangen und ihnen nachzugeben.“ Froh ist sie selbst vor allem darüber, dass sie die Chance hatte, ihr Baby „ganz allein in die Hand zu nehmen und fit für die Welt zu machen – ganz ohne einen Verlag.“ Ihre Inspiration, das gibt Marah Woolf gerne zu, verdankt sie den Vampirromanen von Stephenie Meyer. Doch nachdem das erste Buch, „MondSilberLicht“, schon noch deutliche Parallelen zum Vorbild erkennen ließ, ist es inzwischen eine ganz eigenständige Geschichte, die sich vor dem Vergleich nicht mehr zu scheuen braucht. Das bestätigen auch die Übersetzungen in die englische, französische und koreanische Sprache – ein weiteres Barometer für den Erfolg des Vermarktungskonzepts von Marah Woolf, für das sie auf der Leipziger Buchmesse 2013 mit dem „Self-Publisher-Award“ für Belletristik ausgezeichnet worden ist. „Nach dem Erfolg mit der Mondlicht-Saga hatte ich viele Angebote von Verlagen, aber das Modell war für mich bisher nicht so attraktiv. Ich mag die selbstbestimmte Art meiner Arbeit“ (WDR). Und das spürt man beim Lesen der Bücher von Marah Woolf.  (Quelle)

BookLessSaga

………………………BookLess1Woerter durchfluten die ZeitBookLess2Gesponnen aus GefühlenBookLess3Ewiglich unvergessen

MondLichtSaga

……………………..MondSilberLicht MondLichtSaga Band 1MondSilberZauber MondLichtSaga Band 2MondSilberTraum MondLichtSaga Band 3

 

Vielen Dank, Marah, dass du bei unserer Aktion mitgemacht hast!

Kommentare? Immer her damit! :-)

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