Archive | März, 2012

Wall of Fame - Mär. 2012

31 Mär

Unsere Highlight-Bücher des Lesemonats März 2012!

SaCre

  • Der Trakt von Arno Strobel

SaFi

  • Der Junge, der Träume schenkte von Luca Di Fulvio

Der Junge, der Träume schenkte [Rezension]

25 Mär

Autor: Luca Di Fulvio
Titel: Der Junge, der Träume schenkte
Seitenzahl: 783
Verlag: Bastei Lübbe

 

 

Zum Inhalt:

Cetta flieht aus Ihrem Elternhaus in Italien – sie will nach Amerika mit ihrem kleinen Sohn Natale. In Amerika angekommen wird aus Natale Christmas, da jemand Cetta falsch versteht, als sie den Namen angibt. Im New York der frühen 1900er-Jahre herrschen Gewalt und Armut. Nur die stärksten überleben – so wie hoffentlich auch Cetta und Christmas. Beide geben niemals auf und kämpfen für ihre Träume und ihr Glück.

Meine Meinung:

Zunächst war ich fast ein wenig geschockt über die doch häufig vorkommenden Sex- und Gewaltszenen – der Titel des Buches und das Cover haben mich doch etwas anderes erwarten lassen. Ganz allmählich wurde mir dann aber bewusst, dass das New York der heutigen Zeit nichts mit dem von damals zu tun hat. Und das diese Zeit, in der das Buch spielt, generell eine völlig andere war, als die heutige.

Im ersten Moment erschloss sich mir auch nicht, warum dieser Titel als deutscher gewählt wurde. Doch dann kam ich für mich zu dem Schluss, dass er mehrfach Sinn macht: in Bezug auf Ruth und das Radio und generell in Bezug auf Christmas Wesen.

Ein tiefgründiger, aber auch humorvoller und teilweise erschreckender Lesespaß.

SaFi

Der Trakt [Rezension]

11 Mär

Autor: Arno Strobel
Titel: Der Trakt
Seitenzahl: 368
Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

 

 

Zum Inhalt:

»Und wer bist du wirklich?«
Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?

Meine Meinung:

Ich wagte mich gemeinsam mit dem Autor Arno Strobel in den Trakt. Ich fieberte mit Sybille Aurich mit, ich litt mit ihr und erlebte all die unglaublichen und unfassbaren Momente gemeinsam mit ihr. Wie ist das wohl, wenn man nicht man selbst zu sein scheint? Wie ist es wohl, wenn keiner weiß, wer du bist? Wenn auch dein Mann und deine beste Freundin dich plötzlich nicht mehr erkennen? Wie ist es wohl, wenn dein Sohn plötzlich nicht mehr zu existieren scheint? Wie ist es wohl, wenn dein ganzes Leben eine Lüge ist? Lesen! Dann wisst ihr es. Lasst euch von Arno Strobel mit auf diese unglaubliche Reise nehmen. Wirklich empfehlenswert.

SaCre

Room 27 - Zur falschen Zeit am falschen Ort [Rezension]

7 Mär

Autor: Mirjam Mous
Titel: Room 27
Seitenzahl: 272
Verlag: Arena Verlag

 

 

Zum Inhalt:

Fin sitzt in einer Zelle der spanischen Polizei, weil man ihm vorwirft, eine Frau ermordet zu haben. Nur Valerie kann ihm helfen, seine Unschuld zu beweisen. Seit ihrer gemeinsamen Reise durch Spanien, denkt Fin nur noch an sie. Aber Valerie ist verschwunden und die Polizei findet immer mehr Beweise für Fins angebliche Tat. Allmählich wird ihm klar, dass Val nicht die ist, für die er sie bisher gehalten hat.

Meine Meinung:

“Shit, Val, ich glaube, ich habe eine Frau ermordet.” Oder auch: zur falschen eit am falschen Ort.

Fin sitzt in Spanien im Gefängnis. Ganz allein. Dabei wollte er doch Urlaub machen. Fin möchte seinen älteren Bruder in Spanien besuchen. Die beiden planen eine gemeinsame Backpacker-Tour. Nach seiner Ankunft in Spanien erfährt Fin allerdings, dass sein Bruder (Model und Schauspieler) die einmalige Chance hat, an einem Projekt eines dort sehr bekannten Regisseurs teilzunehmen. Somit fällt die gemeinsame Tour leider aus. Fin gibt vor, wieder nach Hause zu fliegen. Doch in Wirklichkeit beschließt er, alleine durch Spanien zu reisen. Was soll denn schon großartig passieren?

Direkt am ersten Bahnhof trifft er auf das Geschwister-Paar Val(erie) und Stefano. Sofort ist Fin von der jungen Frau begeistert, und schließt sich den beiden an. Er ist so begeistert von ihr, dass er vor lauter Naivität nicht bemerkt, was um ihn rum passiert. Bis er schließlich eine tote Frau in einem Hotelzimmer auffindet, und anschließend verhaftet wird.

Die Idee des Buches, sowohl die Geschichte als auch die Umsetzung mit Zeitsprüngen/Rückblenden, haben mir gut gefallen. Den Anfang des Buches fand ich auch noch gut. Doch leider wurden Handlungsstränge sehr vorhersehbar. Auch kam mir Fin doch sehr übertrieben naiv vor. Bzw. ich hoffe eigentlich, dass niemand sich so naiv verhält. Auch fande ich den Schluss, das Aufeinandertreffen mit Stefano, doch sehr konstruiert.

Alles in Allem habe ich mir von dem Buch etwas mehr versprochen. Es lässt sich zügig lesen. Doch der ultimative Kick kam bei mir leider nicht auf.

SaCre

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