Unsere Highlight-Bücher des Lesemonats August 2012!
SaCre
- Das silberne Einhorn von Max Kruse
SaFi
- Der Knochenbrecher von Chris Carter
Unsere Highlight-Bücher des Lesemonats August 2012!
SaCre
SaFi
Autor: Ursula Schröder
Titel: Alles auf Anfang, Marie
Seitenzahl: 352
Verlag: dtv
Zum Inhalt:
Marie Overbeck ist seit mehr als 25 Jahren mit Ihrem Mann Henning verheiratet. Sie haben zwei Kinder, Christoph und Lotta, die mittlerweile beide aus dem Haus sind. Marie steht jetzt vor der Frage: „Was nun?“. Sie war eigentlich immer „nur Hausfrau und Mutter“. Doch nun, wo die Kinder aus dem Haus und der Mann viel auf Geschäftsreise ist, braucht ihr Leben einen neuen Sinn. Dieser scheint anscheinend in dem kleinen Kevin und seiner Familie zu liegen. Doch Marie weiß nicht nicht, was da alles auf sie zukommt.
Meine Meinung:
Die Autorin schafft es, ein eigentlich recht heikles Thema mit einer gewissen Portion „Galgenhumor“ aufzulockern. Schnell war ich mitten in der Geschichte und konnte Maries inneren Zwiespalt gut nachvollziehen, der zwischen „Ich will doch nur helfen“ und „Ich möchte nicht ausgenutzt werden“ schwankte. Marie als Retterin in der Not fand ich sehr sympathisch
Kevin Nowakowski und seine Familie haben es echt in sich - vor allem die Mutter Nicole. Sehr oft habe ich einfach nur ungläubig kopfschüttelnd gelesen, was diese Frau sich so alles als Ausreden für ihre Unfähigkeit ausdenkt.
Ein Punkt Abzug gibt es lediglich dafür, weil ich mir mehr Hintergrund in Bezug auf Nicole Nowakowski’s bisheriges Leben gewünscht hätte. Was hat sie zu der phlegmatischen Frau und Mutter werden lassen?
Insgesamt ein tolles Buch, mit einem durchaus ernsten Hintergrund.
SaFi
Autor: Lolly Winston
Titel: Himmelblau und Rabenschwarz
Seitenzahl: 464
Verlag: Knaur TB
Zum Inhalt:
Nach dem Tod ihres geliebten Mannes Ethan ist Sophie zunächst am Boden zerstört. Nie hätte sie sich vorgestellt, dass ihre Ehe einmal so zu Ende gehen könnte. Ihre Freunde und ihre Familie versichern ihr zwar, dass das Leben immer noch lebenswert sei, doch eigentlich kann Sophie das nicht so recht glauben. Sie sieht schließlich nur noch einen Ausweg: Sie muss ihr ganzes bisheriges Leben auf den Kopf stellen und noch einmal ganz von vorne anfangen.
Meine Meinung:
Nach 130 Seiten habe ich die Geschichte rund um Sophie’s Trauerbewältigung enttäuscht zur Seite gelegt.
Der für mich zu aufgesetzte und zu gewollte Humor hat mich am meisten gestört. Er hat für mich nicht zu der Geschichte gepasst, die ich zudem auch noch als zu sprunghaft in der Erzählung fand.
Schade, eigentlich hätte ich schon gerne gewusst, wie sich das Leben von Sophie ändert, wenn sie zu ihrer Freundin zieht.
SaFi
Autor: Paul-Henri Campbell
Titel: meinwahnstraße
Seitenzahl: 232
Verlag: fhl
Zum Inhalt:
Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe … oder an Ihre letzte? Die Erzählungen in diesem Band handeln von der Liebe wie sie zwischen Menschen gewonnen, verspielt, verdoppelt, verdreifacht, erneuert oder zum ersten Mal entdeckt wird. Es sind Variationen auf eine alte, allzu menschliche Sehnsucht, alle hineinerzählt in die Schauplätze des modernen Lebens. Eindrucksvoll, sensibel und poetisch erzählt Paul-Henri Campbell die Geschichten ganz unterschiedlicher Menschen. Sie stehen an einem Wendepunkt in ihrem Leben und müssen sich entscheiden. Die Wege, die sie einschlagen, sind nicht immer die offensichtlichsten, doch führen sie immer entlang der meinwahnstraße.
Meine Meinung:
Die erste Geschichte fand ich noch irgendwie gut. Aber die anderen 2 haben mich eigentlich nur erschrocken. Die 3 von mir gelesenen Erzählungen finde ich persönlich zu düster – sie haben irgendwie nichts mit der Liebe an sich zu tun.
Anhand des doch recht fröhlichen Covers und dem ersten Satz auf dem Buchrücken „Erinnern Sie sich noch an Ihre erste große Liebe … oder an Ihre letzte?“ habe ich etwas anderes erwartet.
Vielleicht verpasse ich etwas, wenn ich die restlichen Erzählungen nicht lese. Aber im Moment reichen mir die, die ich gelesen habe.
SaFi
Autor: Chris Carter
Titel: Der Knochenbrecher
Seitenzahl: 416
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Zum Inhalt:
Die Stadt der Engel wird mal wieder von einem Serienkiller heimgesucht. Der dritte große Fall für die beiden Detectives des Morddezernat I in L.A. - Robert Hunter und Carlos Garcia. Diverse Frauen werden tot und mit zugenähten Körperöffnungen gefunden, nachdem sie entführt worden sind. Aber das ist noch längst nicht alles. Eine Jagd beginnt, von der keiner weiß, wo sie enden wird.
Meine Meinung:
Der Stil von Chris Carter ist mal wieder sehr überzeugend. Die Kapitel sind kurz und knapp gehalten und enden zum Großteil (wie üblich) mit einer überraschende Entdeckung/Wende. Dieser Faden wird dann aber später wieder aufgenommen - sodass ich keinerlei Probleme hatte, der Story zu folgen. Fährten wurden auch wieder mehr als geschickt gelegt, doch die Auflösung hat mich fast umgehauen. Die diversen Mordszenarien sind wieder mal sehr ausgeklügelt. des Öfteren habe ich kurz den Atem anhalten müssen.
Für mich der beste der Reihe. Eigentlich würde ich gerne 6 Sterne vergeben (Teil 1 hat 5 Sterne bekommen und Teil 2 vier). Das liegt unter anderem an den angesprochenen Mordszenarien, die für mich noch perfider waren, als die in den vorherigen Bänden. Zum anderen liegt es daran, dass endlich auch mal Garcia so etwas wie eine kleine Sternstunde erleben darf.
Ich hoffe auf Teil einen weiteren Teil der Serie - Chris Carter hat’s einfach drauf.
SaFi
Autor: Chris Carter
Titel: Der Vollstrecker
Seitenzahl: 496
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Zum Inhalt:
Kurz vor Weihnachten haben Robert Hunter und Carlos Garcia es erneut mit einem gnadenlosen Serienmörder zu tun. Die Opfer werden geköpft, verbrannt und noch vieles mehr. Der Killer macht sich dabei die Ängste seiner Opfer zunutze, um in den vollen Genuss ihrer Qualen zu kommen.
Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn Neujahr soll es enden.
Meine Meinung:
Der zweite Teil der Robert-Hunter-Reihe läßt nichts zu wünschen übrig, wenn man einen guten Thriller lesen möchte. Allerdings hat es mich einige Mühe gekostet, mich auf die „übernatürlichen Aspekte“ dieses Buches einzulassen.
Gekonnt führte Chris Carter mich wieder auf die falsche(n) Fährte(n). Die Morde sind bis ins abscheulichste Detail ausgeklügelt und der psychologische Aspekt kommt auch nicht zu kurz.
Am Ende macht zwar alles wieder Sinn, dennoch bleibe ich nicht so begeistert zurück wie beim ersten Teil. Das liegt sicherlich auch daran, dass für mich Garcia ein wenig zu kurz kommt.
Nichtsdestotrotz ein toller Thriller-Lesespaß. Teil 3 kommt demnächst auch an die Reihe.
SaFi
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