Im Gespräch mit… Stefanie Hasse

7 Jan

Da Michaela von Bücherjunkies und ich von Darian & Victoria so angetan waren, haben wir Steffi gefragt, ob sie uns ein paar Fragen beantworten würde. Und glücklicherweise hat sie sofort zugesagt. 🙂
Bei uns findet ihr heute Teil 1 des Interviews.

(c) Stefanie Hasse

(c) Stefanie Hasse

Wie entstand die Idee zu der Reihe? War sie von Anfang an als Trilogie geplant?
Die Idee entstand daraus, dass ich folgenden Gedanken hatte: Was wäre, wenn du mit jemandem verheiratet/zusammen wärst, weil du dich nicht mehr an deine wahre Liebe erinnern könntest? Dann hatte ich dieses Bild des Blutmondes vor Augen und *schwupps* hat sich das alles zusammengemischt und die vergessene Vergangenheit war entstanden.
Darüber hatte ich dann so viel zu erzählen, dass recht schnell klar war, dass ich die erste Hälfte der Ausbildung, dann den Rest der Vergangenheit schreiben möchte und als dritten Teil dann die Gegenwart „klären“ muss.

Das Ritual, mit dem die Schützlinge an den Ausbilder gebunden werden, wird leider nicht beschrieben. Wie sieht das in deiner Vorstellung aus?
Ganz ehrlich? Das war so langweilig, dass ich es den Lesern unterschlagen habe. Neuling und Mentor stehen einander gegenüber, halten sich gegenseitig an den Unterarmen (fragt mich nicht, warum…) und sprechen den Zauber. Völlig unspektakulär, abgesehen von dem Ruck, den die jeweiligen Partner spüren.
Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob das denn ein echtes Ritual war. Die Verbindung zu ihrem Schützling wäre vermutlich nicht für alle Beteiligten gut gewesen, wenn du verstehst, was ich meine. 😉

In welcher Figur steckt am meisten Stefanie Hasse?
Eindeutig Vic 🙂 Sie ist ich – vermutlich kann sie deshalb teilweise so eigenwillig sein oder mir unverständliche Sachen machen, ohne dass ich sie aufhalte. 🙂

Hattest du schon in der Schule großes Interesse an römischer/griechischer Geschichte bzw. der Mythologie?
Ich war schon immer begeistert davon, deshalb lese ich selbst auch gerne über Götter – da lag es nahe, diesen Aspekt einzubauen.

Wie gehst du beim Schreiben vor? Hast du bestimmte Rituale, einen Lieblings-Platz, …?
„Schwarzer Rauch“ habe ich wirklich noch am Computer geschrieben, „Düstere Schatten“ komplett auf dem iPad, damit ich überall schreiben konnte (auf dem Boden im Kinderzimmer, draußen auf der Picknickdecke – überall.
Meinen Schreibtisch fotografiere ich lieber nicht – da herrscht absolutes Chaos 🙂

Zur Technik: Ich habe es etliche Mal probiert, die gesamte Geschichte zu plotten – das wird nichts. Du glaubst gar nicht, wieviele Varianten in meinem Kopf existieren, weil ich an einem Wendepunkt doch eine andere Entscheidung getroffen habe, weil es für mich einfach passender erschien oder die Charaktere nicht so wollten wie ich. Beim Schreiben von Band 2 kristallisierte sich schnell heraus, wie es enden wird, obwohl ich anfangs eine nicht ganz so drastische Maßnahme geplant hatte.

(c) Stefanie Hasse

(c) Stefanie Hasse

Die Cover hast du selber gestaltet. Gab es die Bilder vor der Geschichte, oder sind sie währenddessen entstanden?‘
Die sind sogar nacheinander entstanden. Band 1 geschrieben, dann die „prägende Szene“ des Blutmondes über die Skyline von Ulm gemalt, dann Band 2 geschrieben und schnell war klar, dass das Tribunal drauf muss – sogar die Ebenen sind angedeutet (leider hat der Teil nicht in den kleinen Ausschnitt auf dem Cover gepasst). Mal sehen, wie „mein Bild“ von Band 3 aussehen wird.

Hatte der Mond schon immer eine besondere Bedeutung für dich?
Ich liebe den Mond… Es gibt offensichtliche Verbindungen (Ebbe und Flut), aber auch sehr viele Geheimnisse und Aberglauben, die sich um ihn drehen. All das Esoterische zog mich schon immer magisch an. Selbst in meiner anderen Geschichte, die mir irgendwann in den Kopf gesprungen ist, spielt der Mond eine große Rolle.

Wie behältst du den Überblick über die vielen Figuren mit allen Fähigkeiten?
Als die Vorbereitungen für den Kampf in Band 1 liefen, wurde es mir auch zu viel und ich habe sie „an einen Tisch gesetzt“ – ein Sitzplan mit Namen und Fähigkeit – und farbige Kringel, zu welcher Art Begabung sie gehören 🙂

Morgen geht es bei den Bücherjunkies weiter. Dort wird es Teil 2 des interessanten Interviews geben, sowie Michaelas Rezension zu „Schwarzer Rauch“. Schaut bei ihr vorbei.
Und lieben Dank noch einmal an Stefanie Hasse!

bookwives meet

SaCre

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