{Rezension} Zurück nach Hollyhill | Alexandra Pilz

11 Mrz

pilz - hollyhill

Autor: Alexandra Pilz
Titel: Zurück nach Hollyhill
Seitenzahl: 352
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3-453-53426-1
Veröffentlichung: 25. Februar 2013
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Emilys Eltern sind früh verstorben, sodass sie fast ihr ganzes Leben bei ihrer Großmutter gelebt hat. Eines Tages tauchen ein Armband und ein mysteriöser Brief ihrer Mutter auf. Emily soll das Dorf Hollyhill, in dem ihre Mutter aufgewachsen ist, finden. Als Emily sich dazu entschließt, diesem Wunsch nachzugehen, gibt es ein großes Problem: Hollyhill – das Dorf, das durch die Zeit reist – ist auf keiner Landkarte zu finden. Und so startet schon mit der Anreise ein großes Abenteuer…

„Bis auf die winzigen Dörfer, die sie anfuhren, war kaum ein Zeichen von Zivilisation  zu erkennen. Und erst der Himmel, der das alles überspannte: Er reichte von tiefschwarzen Wolken bis zu hellblauen Tupfen und silbernen Strahlen dort, wo sich die Sonne durchzukämpfen versuchte.“ (Seite 27)

Man schlägt das Buch auf und ist sofort mittendrin in der Geschichte. Huch. Das ging mir fast schon etwas zu schnell…
Als Emily an ihrem letzten Schultag den geheimnisvollen Brief in der Hand hält. ändert sich sofort alles. Motiviert von ihrer besten Freundin Felicitas, genannt Fee, beschließt sie schließlich, sich auf die Suche nach dem kleinen Dorf im englischen Dartmoor zu machen. Dass der Ort auf keiner Landkarte und auch nicht bei Google Earth zu finden ist, hat mich skeptischer gemacht, als die Protagonistin. Sie findet Hollyhill auch nicht alleine. Doch sie hat Glück, dass Matt sie aufgabelt. Er lebt dort und nimmt sie mit. Anfangs kommen die beiden noch ganz gut miteinander aus. Doch das ändert sich. Im Verlauf der Geschichte geraten die beiden immer wieder aneinander und es knallt ganz gewaltig. Emily hält mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg und sagt, was sie denkt und was ihr auf der Zunge liegt. Sie verstellt sich nicht, um jemandem zu gefallen. Sie handelt impulsiv und manchmal leichtsinnig.  Damit hat sie mir imponiert.

Matt war zu Beginn sehr nett zu Em. Doch das änderte sich schlagartig. Grundlos. Gemeinsam mit Emily stellte mich das vor ein großes Rätsel. Sein Bruder Josh ist dagegen etwas netter. Ganz kurios wird die Geschichte, als ein Bild mit Ems Mutter auftaucht, auf denen die beiden zu sehen sind.
Silly ist ebenfalls eine Dorfbewohnerin in Emilys Alter. Sie ist echt verschroben und schräg drauf, aber immer freundlich und hilfsbereit.
Die anderen Bewohner von Hollyhill sind echt sehr ungewöhnlich. Alle möglichen Charaktere sind hier vertreten. Sie erinnerten mich sofort an die Einwohner von Stars Hollow (hoch leben die Gilmore Girls!).

„Für einen kurzen Moment verlor Emily den Faden. Sie hatte diese Kälte in Matts Blick schon öfter gesehen, genauso oft, wie sie meinte, etwas anderes darin zu lesen.“ (Seite 147)

Der Plot hat mir gut gefallen – bis auf die ein oder andere kleine Schwachstelle. Direkt zu Beginn gibt es eine Szene, in der Quayle zum ersten Mal auftaucht. Diese ganze Szene erschien mir irgendwie unpassend und hat mich etwas überfordert. Es gab noch zwei, drei weitere Stellen, denen ich nur mit größter Anstrengung folgen konnte. Des weiteren hätte ich mir gerne noch ein paar Infos mehr zum Dorf gewünscht. Ich hoffe, diese im nächsten Teil zu erhalten.
Der Schreibstil der Autorin hat mich überzeugt. Locker leicht kann man als Leser durch die Geschichte fliegen. Die Atmopshäre, die im Dorf herrscht, konnte Alexandra Pilz mir sehr gut vermitteln. Es wirkt gleichermaßen hinterwäldlerisch wie mysteriös.

„>>Weil nicht wir entscheiden, wann, wohin und ob überhaupt, sondern… das Dorf.<<“ (Seite 170)

Mit dem Trilogie-Auftakt konnte die Autorin mich gut unterhalten, auch wenn ich kleine Kritikpunkte habe. Ich hoffe, dass meine Fragen zum Dorf im nächsten Band, der nächste Woche erscheint, beantwortet werden. Das Cover ist ein toller Blickfang und ich glaube, dass „Verliebt in Hollyhill“ daneben ganz toll aussehen wird.

Es gibt ein Video dazu von Alexandra Pilz:

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Reiheninfo:
1. Zurück nach Hollyhill
2. Verliebt in Hollyhill (VÖ 17. März 2014)
3. ???
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

3,5

SaCre

4 Antworten to “{Rezension} Zurück nach Hollyhill | Alexandra Pilz”

  1. Bücherjunkies 11. März 2014 um 08:05 #

    Interessant, du hast so ziemlich genau die gleichen Kritikpunkte, die ich auch hatte. Aber nun können wir ja beide gespannt auf den nächsten Teil warten 🙂

    LG Michaela

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Trackbacks/Pingbacks

  1. {Rezension} Verliebt in Hollyhill | Alexandra Pilz | Bookwives - 23. März 2014

    […] in Hollyhill” ist eine nette Fortsetzung zu “Zurück nach Hollyhill“. Das Ende des Buches  hätte ich so gar nicht erwartet. Für mich ein fieser Cliffhanger! […]

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