Im Gespräch mit… Janet Clark

30 Jan

Wir Bookwives haben ja mit großer Freude „Rachekind“ gelesen – den neuen Thriller von Janet Clark. Der Heyne Verlag hat uns im Anschluss daran die Möglichkeit gegeben, ein Interview mit Janet Clark zu vermitteln – diese haben wir uns natürlich nicht entgehen lassen. 🙂 Hier nun also das Interview…

Janet Clark_1

Gab es einen bestimmten Grund, warum du „Rachekind“ diese gewisse übernatürliche Note gegeben hast?

„Rachekind“ wurde von einer wahren Geschichte inspiriert, in der ein kleines Kind anscheinend mit dem toten Vater in Kontakt war – daher musste „Rachekind“ eine übernatürliche Note enthalten. Natürlich ist „Rachekind“ eine völlig fiktionale Geschichte, die mit der wahren Begebenheit keinerlei Ähnlichkeit mehr hat – außer der nie bewiesenen Verbindung zwischen Vater und Tochter.

Glaubst du an Übernatürliches?

Es gibt Begegnungen und Erlebnisse in meinem Leben, die mich inzwischen daran glauben lassen, dass Seelen wandern können und dass es so etwas wie Schicksal gibt. Bei der Recherche zu „Rachekind“ bin ich mit Menschen in Berührung gekommen, die mich sprachlos zurückgelassen haben. Allerdings lese ich regelmäßig die Zeitschrift „Psychologie heute“ und da werden ab und zu Dinge, die einem übernatürlich scheinen, wissenschaftlich erläutert. Das ist meist sehr ernüchternd.

Wovor hast du Angst? Wovor ekelst du dich?

Schlangen und Skorpione sind für mich ein absolutes No-Go. Das fängt bei Blindschleichen an, die gar keine Schlangen sind und öfters in unserem Garten ein sonniges Plätzchen suchen. Die muss mein Mann in den Wald tragen.

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Wer oder was inspiriert dich?

Zu meinen Geschichten inspirieren mich immer wahre Begebenheiten, die mich sehr berühren oder schockieren. Generell inspirieren mich Menschen, die Widrigkeiten trotzen und sich für Menschen, bzw. etwas Uneigennütziges einsetzen, auch wenn es für sie selbst eine Einschränkung oder Gefahr bedeutet.

Welches Buch würdest du einem Janet Clark-Erstleser empfehlen?

Je nach Alter: 14-18-jährigen würde ich „Schweig still, süßer Mund“ empfehlen. Älteren Lesern oder „echten“ Thrillerlesern, die sich auch auf etwas Mystik einlassen können, würde ich „Rachekind“ empfehlen. Thrillerleser, die lieber ganz in der realen Welt bleiben, würde ich „Ich sehe dich“ empfehlen.

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Im März erscheint dein neuer Jugendthriller im Loewe Verlag. Magst du uns einen kleinen Einblick in die Handlung geben?

Es ist ein Katz-und-Maus-Spiel. Der Klappentext: Sina ist untröstlich. Weshalb musste ihre Familie ausgerechnet von Berlin nach Kranbach ziehen? Der einzige Lichtblick: Die angesagtesten Mädchen der Schule freunden sich mit ihr an und sogar ihr Schwarm Rik scheint in sie verliebt zu sein. Aber kurz nach ihrem ersten Kuss verunglückt Rik und fällt ins Koma. Sina findet Halt bei ihren neuen Freundinnen doch sie weiß nicht, dass hinter deren strahlender Fassade ein tiefer, grausamer Abgrund lauert. Plötzlich nimmt ein übles Spiel seinen Lauf, das Sinas schlimmste Albträume wahr werden lässt. Und ein Ende ist nicht abzusehen …

Welche Bücher schreibst du lieber? Jugendthriller oder „normale“ Thriller?

Kann ich nicht sagen. Da ich jugendliche Kinder habe, sind mir auch Jugendthemen sehr nahe. Wenn ich ein Buch schreibe, brenne ich für das dort behandelte Thema und fühle mit meinen Figuren – egal, ob sie 17 oder 35 sind. Sie wachsen mir ans Herz und lassen mich während der gesamten Schreibphase nicht mehr los.

Was dürfen wir in näherer Zukunft von dir erwarten? An was arbeitest du gerade?

An einem weiteren Jugendthriller, über den ich aber noch nichts verraten darf. 🙂

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Liebe Janet, wir danken dir ganz herzlich für dieses Interview. Für uns beide war „Rachekind“ das erste Buch, welches wir von dir gelesen haben, aber mit Sicherheit nicht das Letzte. 😉

Die Autorin hat uns freundlicherweise private Bilder für dieses Interview zur Verfügung gestellt. Das Copyright an diesen Bildern liegt bei ihr.

Mehr zu den Büchern von Janet Clark gibt es auf Ihrer Homepage und durch einen Click auf das jeweilige Cover:

Ich sehe dich von Janet ClarkRachekind - Janet ClarkSchweig still, süßer MundSei lieb und büße

Und alle, die sich nun denken: „Rachekind muss ich unbedingt lesen!“, sollten morgen wieder bei uns vorbei schauen. 😀

2 Antworten to “Im Gespräch mit… Janet Clark”

  1. leseratte 25. Oktober 2013 um 01:50 #

    Vielen Dank für Ihre tolle Rezension,durch Ihren Blog-Eintrag habe mich entschieden dieses Buch zukaufen und wurde nicht entäsucht ich würde es jedem weiterempfehlen.

    lg
    Frank

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    • bookwives 25. Oktober 2013 um 07:52 #

      Sehr gerne! Wir freuen uns sehr, wenn wir mit unseren Beiträgen bei der Entscheidung helfen können. Und wenn das Buch dann auch noch gefällt – perfekt! 🙂
      Grüße, SaCre

      Gefällt mir

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