[Blogtour] Panic. Wer Angst hat, ist raus | Lauren Oliver | Mutproben

13 Dez

Blogtour Panic

Mutproben – wer von uns kennt das nicht?! Als Kind oder Jugendlicher musste doch jeder von uns schon mal etwas tun, um anderen seinen eigenen Mut zu beweisen. Sei es, dass man beim unbeliebten Nachbar einen Klingelstreich gemacht hat oder nachts im Dunkeln am Waldrand entlang oder über den Friedhof gelaufen ist.
Doch Mutproben können ausarten und mehr als gefährlich werden. Nicht nur für sich selber, sondern auch für Unbeteiligte.
Über die Mutproben in Panic werde ich jetzt hier nichts erzählen – denn das würde euch die Spannung nehmen. Und das möchte ich natürlich nicht. 🙂
Ich möchte euch Mutproben vorstellen, die nicht so alltäglich sind und auch teilweise in der Presse für negative Schlagzeilen gesorgt haben.

Mutproben dienen im Kinder-/Jugendalter zu Identitätsfindung und helfen bei der Entwicklung. Desweiteren festigen sie die Zugehörigkeit zum Freundeskreis und helfen unter Umständen, die eigene Stellung in diesem zu verbessern. Mit Mutproben findet man heraus, wie weit man gehen kann.

Nach der „Ice Bucket Challenge“ machte eine Feuer-Mutprobe ihre Runde im Internet. Mit dem Hashtag #firechallenge haben Menschen Videos hochgeladen, auf denen sie sich die Haut anzünden. Freiwillig!
Bei diesem Spiel kam jedoch ein 15jähriger Amerikaner ums Leben, da er bei lebendigem Leib verbrannte. Traurig, aber wahr. Und man fragt sich, wozu das Ganze gut sein soll. Zwei Artikel dazu findet ihr hier und hier.

In manchen Völkern der Erde gelten Mutproben aber auch als Ritual, um Jugendliche in den Kreis der Erwachsenen aufzunehmen.
In Papua Neuguinea gibt es einen Stamm, der das Krokodil als Schöpfungswesen verehrt. Die Männer lassen sich eine Art Krokodilhaut machen, indem das Muster mit einer Rasierklinge in die Haut geritzt wird und anschließend große Narben entstehen, die an das Aussehen der Tiere erinnert. Über 500 Schnitte werden den Männern verpasst. Danach desinfiziert und über Feuer wieder infiziert. Nur so erhält man das wulstige Aussehen. Nach 3 Wochen ist die Prozedur vorbei. Diese unmenschlichen Qualen nehmen junge Männer auf sich, um als heiratsfähig zu gelten.

In Nias, Indonesien, müssen Teenager über einen 2 Meter Steinturm springen. Wer den Sprung nicht schafft, lebt danach in Schande.
Wer einen stabilen Magen und ein starkes Gemüt hat, kann sich gerne das Video von „Galileo“ hier ansehen – habt ihr das nicht, solltet ihr es lassen. Diese Mutproben und Rituale sind teilweise äußerst schmerzhaft. Auch Auspeitschen und giftiges Froschsekret kommen hierin vor. Ebenso wie das skurrile „über Rinderrücken laufen“.

Manchmal dienen Mutproben auch nur der Unterhaltung anderer und damit auch der Selbstdarstellung. Dafür haben wir zwei gute Beispiele im deutschen Fernsehen. Beispiel Nummer eins startet wieder im Januar. Und ich muss zugeben, dass ich es in diesem Jahr sehr gerne geschaut habe, da es wunderbar zu meiner Entspannung und Unterhaltung beigetragen hat. Richtig, ich spreche vom „Dschungelcamp“. Jener TV-Show, die keiner gesehen hat aber über die jeder Bescheid wusste. 🙂
Brrrrr, ich habe mich ganz schön mit den Kandidaten geekelt, wenn diese Känguru Hoden essen oder pürierte Eingeweide trinken mussten. Mal ehrlich, es ist schon etwas ekelhaft, oder?

Beispiel Nummer zwei: Joko & Klaas. Die beiden jungen Männer turnen sich durch das Programm von Pro7.
Gefühlt haben die beiden schon relativ alles gemacht:  Joko ließ sich mit einigen Stichen den Mund zunähen. Klaas wiederum wurde eine Salzlösung unter die Haut gespritzt, so dass er einen Donut auf der Stirn hatte. Oder die Drehstuhl-Aktion, bei der beide auf sich drehenden Stühlen sitzen und testen, wer das länger aushält.
Auf stern.de wurden die 10 besten Mutproben der beiden zusammengefasst. Zum Artikel geht es hier.
Von diesen Aktionen kann man halten was man will – bei vielen Zuschauern siegt einfach die Neugier. Schließlich ist es doch interessant zu sehen, wie weit andere gehen. Oder?

 

Und genau das macht auch die Anziehung von Panic aus. Wer wird die Mutproben bestehen? Wer wird kläglich scheitern?

Mit dem Thema Mutproben kann man auch den Gruppenzwang verknüpfen. Auch hier gibt es viele interessante Aspekte. Die wird euch die liebe Shou von „Born from the sky“ morgen vorstellen. Schaut unbedingt bei ihr vorbei!

Natürlich könnt ihr auch bei mir in den Lostopf für eins der beiden „Panic“ Exemplare hüpfen. Beantwortet mir eine der folgenden Fragen:
Habt ihr schon mal an einer Mutprobe teilgenommen? Wenn ja, was musstet ihr tun? Oder habt ihr eine Idee für eine Mutprobe, die ihr anderen stellen würdet?

Füllt das Formular aus und teilt uns eure Antwort mit. Gleichzeitig fände ich es schön, wenn ihr eure Antwort kopiert und hier als Kommentar postet.  Wir sind doch alle neugierig! 🙂

Herzlichen Glückwunsch

Sarina Bader aus Berlin
und
Kasia Michalski aus Mannheim

Zu gewinnen gibt es 2x jeweils ein Exemplar von „Panic – Wer Angst hat ist raus“ von Lauren Oliver!

Das Kleingedruckte:
Um zu gewinnen füllt ihr das Formular aus. Dazu gebt ihr bitte an, auf welchem Blog ihr euch gerade befindet und tragt ins Antwortformular eure Antwort auf die entsprechende Frage ein. Auf jedem Blog wird euch eine andere Frage gestellt. Das bedeutet, dass ihr pro Blog einmal teilnehmen und in den Lostopf hüpfen könnt. Maximal gibt es für jeden also fünf Lose.
Die Teilnahme ist ab sofort bis einschließlich zum 18. Dezember 2014 um 23.59 Uhr möglich. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt und auf den Blogs veröffentlicht.

12 Antworten to “[Blogtour] Panic. Wer Angst hat, ist raus | Lauren Oliver | Mutproben”

  1. schatzye / Sabine 13. Dezember 2014 um 10:17 #

    Ich habe noch keine Mutprobe absolvieren müssen. Leider bin ich ein riesiger Angsthase, weshalb gefährliche oder illegale Mutproben eh nichts für mich wären ;____;
    Mir gefallen dann eher „lustige“ Mutproben, z.B. in einem Kostüm (außerhalb von Karneval) durch die Stadt laufen oder ganz laut ein Lied singen 😀 Das wären Mutproben, die mir gefallen 😉

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  2. Kristina 13. Dezember 2014 um 13:18 #

    Wow, was für ein super interessanter Beitrag, ich hab ihn richtig gespannt gelesen, wirklich toll! 🙂

    Ich muss zugeben, ich bin ein Feigling, wenn es um riskante körperliche Mutproben geht, wie z. B. irgendwas in großer Höhe zu tun (Höhenangst!) oder mit großer Geschwindigkeit (Autorennen o. ä.). Aber ein paar Mutproben habe ich als Kind schon mitgemacht, z. B. Klingelstreiche oder über Zäune klettern und verlassene Grundstücke erkunden…

    Heutzutage traue ich mich gern ein paar Sachen, in denen es darum geht, mich selbst zu überwinden und mich auch zu blamieren. Zum Beispiel war ich schon im Loki-Cosplay mitten in Berlin unterwegs und singe gern Karaoke auf der Bühne (an Halloween auch im Kostüm ^^) und musste auch schon öfter fremde Leute ansprechen (der typische Junggesellinnenabschied z. B.). Sowas macht mir am meisten Spaß, weil dann meine tollen Freunde dabei sind und wir uns gemeinsam blamieren und amüsieren. 🙂

    Liebe Grüße und eine wirklich spannende Blogtour, die ich gern weiter verfolge! ❤

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  3. Favola 13. Dezember 2014 um 16:49 #

    An einer wirklichen Mutprobe habe ich noch nie mitgemacht. In die Richtung gehen vielleicht zwei Dinge aus meiner Kindheit …. das erste Mal oben auf dem 5-Meter stehen und dann wirklich auch springen und bei der Pfaditaufe musste ich so ein hässliches Gebräu trinken. Da brauchte es schon recht Überwindung, einen Schluck zu nehmen.

    lg Favola

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  4. Sheena 13. Dezember 2014 um 17:54 #

    Huhu
    hier kommt meine Mutprobe

    hmm Mutprobe da muss ich mal überlegen, als Kind (ich war so 10 oder 11 Jahre alt) mussten wir Kids aus der Nachbarschaft auf unser Garagentor kletter. Allerdings nicht hinten an der niedrigen stelle sondern vorne über unser hohes Gartentor (Höhe ca 2.10m) und von dort aufs Garagendach. natürlich habe ich es gemacht und ich bestand die Mutprobe =)

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  5. Jasi 14. Dezember 2014 um 08:36 #

    Huhu 🙂
    Ich habe glücklicherweise noch nie eine Mutprobe gemacht.

    Liebe Grüße, Jasi ♥

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  6. Claudia 14. Dezember 2014 um 08:58 #

    Es gibt von Joko und Klaas das Spiel „wenn ich du wäre“. Da sagt jemand, wenn ich du wäre, dann würde ich XXX machen und der andere muss es dann tun, um im Spiel zu bleiben.
    Wenn ich mit einer sehr guten Freundin zusammen bin, dann fallen mir immer 1000 Dinge ein, die dazu hervorragend passen. Zum Beispiel waren wir beim Eishockey und dort liefen zwei Fans komplett in Fanmonitur bekleidet rum. Da habe ich gesagt: „Wenn ich du wäre, würde ich mit denen ein Foto machen.“
    „Leider“ macht sie das so gut wie nie, aber wir haben trotzdem unseren Spaß 🙂

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  7. 00happy 14. Dezember 2014 um 16:57 #

    Also, so langweilig es klingen mag, ich musste und hab noch nie an einer Mutprobe teilgenommen. Vielleicht hatte ich immer Glück, dass dieser Kelch an mir vorübergegangen ist oder ich bin von Menschen umgeben, die sowas nicht von mir forden 🙂
    Unglücklich bin ich keineswegs darüber!

    Viele Grüße und einen schönen 3. Advent
    Jill

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  8. Philip 16. Dezember 2014 um 18:53 #

    Ich habe bisher an keiner Mutprobe teilgenommen und um ehrlich zu sein halte ich von dem Kram auch nicht sonderlich viel :-/

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  9. Janas Traumwelten 16. Dezember 2014 um 21:27 #

    Früher war ich in unserem Dorf in so einer „Bande“ und jeder der aufgenommen werde wollte, musste eine Mutprobe machen. Da ich aber das Einzige Mädchen war, habe ich Gott sei Dank eine nicht so schwere machen müssen. Es gab einen Fluss, wo nur so ein wackliches Brett drüber war und ich sollte da einfach drüber klettern 😀

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  10. schatzye / Sabine 28. Dezember 2014 um 17:08 #

    Ich bin so gespannt! Sind die Gewinner schon ausgelost?
    Guten Rutsch 🙂
    Sabine

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    • bookwives 29. Dezember 2014 um 17:03 #

      Liebe Sabine,
      ja – die wurden ausgelost. Danke für den Hinweis, ich habe vergessen die einzupflegen.
      Leider hattest du kein Glück… 😦

      Dir auch einen guten Rutsch!
      Gruß
      SaCre

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